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CDU will Platz Tourismuszentrum und Stadtbücherei an der Uferstraße ansiedeln

Stadt zahlt für alte Post mehr als zwei Millionen

Höxter

Die Stadt Höxter erwirbt für mehr als zwei Millionen Euro das ehemalige Postgebäude und will dort die Tourismuszentrale und die Stadtbücherei ansiedeln. Die CDU in Höxter begrüßt die Investition.

Der CDU-Fraktionsvorstand mit Edison Buch, Günther Ludwig, Andrea Dangela, Karin Wittrock und Burkhard Schwiete. Foto: CDU Höxter

„Eine Immobilie an exponierter Stelle erwerben zu können, diese Gelegenheit ergibt sich nicht alle Tage. Und genau dies kann uns nun mit dem Kauf des Gebäudes in der Uferstraße, in dem bis vor geraumer Zeit noch die Post untergebracht war, gelingen“, erklärt CDU-Fraktionschef Günther Ludwig. Für viele Besucher sei die Uferstraße mit Bahnhof, Busbahnhof, der Nähe zur Weserpromenade und damit auch zum Weserradweg der erste Eindruck von Höxter. Daher sei es der CDU-Fraktion Höxter wichtig, das Postgebäude zu erwerben und es im Sinne der Stadt Höxters zu entwickeln, statt es unter Umständen einem nicht an Höxter interessierten Investor zu überlassen.

„Dieser Erwerb ermöglicht eine Aufwertung dieses Quartiers auch im Rahmen der LGS 2023 mit dem langgehegten Wunsch, einer Verlegung der Tourist-Information an diesen zentralen, barrierefreien Standort“, freut sich im Besonderen Burkhard Schwiete, der langjährige Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftsförderung.

Flächen für Umzüge und Umstrukturierungen

Das Haus bietet nach Ansicht der CDU aber weit mehr Flächen für einige Umzüge- und Umstrukturierungen im städtischen Gefüge. „Dies selbstverständlich neben den bereits bestehenden Mietverhältnissen“, teilt die Partei mit. Unter anderem könne im Obergeschoss die Stadtbücherei neue Entfaltungsmöglichkeiten mit einem zukunftsorientierten und attraktiven Digitalmedien- und Informationsangebot für Jung und Alt bieten. Durch diesen Wegzug könne im Haus der Volkshochschule am Möllinger Platz die freiwerdende Etage von der VHS genutzt werden. Damit würden sich Synergien und Einsparmöglichkeiten ergeben, da im Gegenzug das sanierungsbedürftige VHS-Seminarhaus in der Albaxer Straße 5 ganz aufgegeben werden könnte. „Weitere, ähnliche (Umzugs)-Maßnahmen sind zurzeit noch in der Diskussion und betreffen mindestens zwei weitere städtische Immobilien, die dann auch verkauft werden könnten“, so die CDU.

Ersatz für Bahnhofstoiletten

Da noch in diesem Jahr der Bahnhof abgerissen werden soll, entstehe ein weiterer Engpass – die dort im Keller untergebrachten öffentlichen Toiletten. Auch hierfür müsse kurzfristig und barrierefrei Ersatz geschaffen werden. „Das ist für uns unabdingbar und nun auch im Postgebäude möglich“, ergänzt Günther Ludwig.

Schließlich könne der geräumige und vielen unbekannte Innenhof, der noch von der Post als Verteilzentrum genutzt wird, nach seiner Sanierung ebenfalls einer öffentlichen Nutzung zugeführt werden. „Hier könnten wir uns abschließbare Fahrradboxen mit Ladestation und e zentrale Versorgungseinrichtungen vorstellen“, sagt Vizebürgermeisterin Andrea Dangela.

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