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Rahdener Arbeitskreis wird wieder aktiv

Stadtrundgänge und Stolpersteine legen

Rahden

Neben der Mitarbeit an der Entwicklung einer Stolpersteine-App des Westdeutschen Rundfunks hat der Arbeitskreis „Jüdisches Leben in Rahden“ weitere Projekte geplant. So stehen neue Stadtrundgänge unter dem Titel „Auf den Spuren ehemaliger jüdischer Bürger“ mit Claus-Dieter Brüning auf dem Plan.

Claus-Dieter Brüning wird wieder Stadtrundgänge zu einem neuen Thema anbieten.

In diesem Rahmen wird die Sekundarschule Rahden einen Holocaust-Gedenktag anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am Donnerstag, 27. Januar, veranstalten. Im Vorfeld eines Stadtrundgangs mit Brüning wird es eine von den Schülerinnen und Schülern vorbereitete Umfrage geben.

Der Arbeitskreis hat außerdem vor, noch weitere Stolpersteine zu verlegen. Man möchte gern Angehörige der jüdischen Bürger aus England und den Niederlanden dazu einladen und wartet dazu auf die wärmere Jahreszeit. Für weitere Stolpersteinverlegungen unternimmt der Arbeitskreis derzeit Nachforschungen.

Für Samstag, 11. Juni, plant der Arbeitskreis in Zusammenarbeit mit dem Rahdener Kulturverein „Kul-Tür“ ein interreligiöses Konzert für Viola und Orgel in der Immanuel-Kirche Preußisch Ströhen. Ab 18 Uhr werden Semjon Kalinowsky (Viola) und Konrad Kata (Orgel) einen Dialog zwischen Traditionen der jüdischen Liturgie und der christlichen Orgelmusik präsentieren.

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