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Förster setzen auch in Warburg auf Mischwälder und ungewöhnliche Gehölzarten

„Standortgerecht soll der Baum sein“

Warburg

Aufbruchstimmung in den Wäldern der Region. Die Aufforstung der großflächig vernichteten Flächen geht mit Siebenmeilenstiefeln voran. Über die Frage, wie das am besten gelingen kann, hat sich CDU-Bundestagsabgeordneter Christian Haase bei den Experten vom Regionalforstamt Hochstift informiert. Er befürchtet nämlich, dass die neue Ampelkoalition in Berlin in dieser Frage falsche Schwerpunkte setzen könnte.

Von Jürgen Vahle

Forstamtsleiter Roland Schockemöhle, die Revierförsterinnen Imke Lampe und Marina Jürgens sowie Bundestagsabgeordneter Christian Haase (von links) begutachten eine 100 Jahre alte Douglasie. Diese Nadelbaumart wird in vielen Regionen zur Wiederaufforstung verwendet Foto: Jürgen Vahle

Ein kleines Wort im Koalitionsvertrag ist es, das Christian Haase aufhorchen lässt. Dort sei zu lesen, dass die Wiederaufforstung mit „standortheimischen“ Bäumen erfolgen soll. Christian Haase hofft, dass das nur eine redaktionelle Ungenauigkeit im Koalitionspapier ist. Denn auch im Kreis Höxter würden zur Wiederaufforstung seit Jahrzehnten Baumarten gepflanzt und auch benötigt, die dieses Kriterium nicht erfüllten – wie die Douglasie.

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