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60 Feuerwehrleute pumpen bis tief in die Nacht Keller aus

Starkregen verwandelt Bentfeld in Seenlandschaft

Delbrück

„Das ging alles ganz schnell. Innerhalb weniger Minuten stand die ganze Straße unter Wasser“, sagte Torben Enriquez Vega – noch ganz unter dem Eindruck des gerade Erlebten. Mit dem Handy hatte er die unwirkliche Seenlandschaft gefilmt. Vor ihm standen etliche Feuerwehrfahrzeuge, deren Besatzungen mit dem Auspumpen von Kellern beschäftigt waren. Gegen 20.20 Uhr hatte heftiger Starkregen die Scharmeder Straße und angrenzenden Bereiche in Bentfeld überflutet.

Von Axel Langer 

Ein heftiges Gewitter mit Starkregen setzte Teile von Bentfeld unter Wasser. 60 Feuerwehrkräfte aus vier Löschzügen hatten gut zu tun, um die Keller von den Wassermassen zu befreien. Im Bereich der Scharmeder Straße wurden 40 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Foto: Axel Langer

Auf der Scharmeder Straße ragten nicht mal mehr die Bordsteine aus den nassen Massen. „Ich war selber auf dem Weg nach Paderborn und nur rund 15 Minuten da, als der Melder ging. Auf dem Rückweg nach Bentfeld regnete es immer noch an fast der gleichen Stelle“, berichtete Einsatzleiter Johannes Grothoff und nannte damit wohl einen der wichtigsten Gründe für die Überflutungen in Bentfeld. Die Gewitterwolken zogen nur extrem langsam weiter und entluden sich mit voller Wucht über dem Lippedorf. Hauptsächlich betroffen war der Bereich Scharmeder Straße, Godefriedstraße, Hunikastraße und Dörenkamp. Mehr als 60 Feuerwehrkräfte der Löschzüge Bentfeld, Boke, Delbrück und Ostenland waren bis tief in die Nacht im Einsatz. Alles was an Pumpen und Wassersaugern verfügbar war, war vor Ort.

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