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Flut von Anträgen auf Gemeindefördermittel – Grünen-Antrag auf außerplanmäßige Aufstockung aber abgelehnt

Steinhagener setzen auf Solarenergie

Steinhagen

Die Steinhagener setzen offenbar auf Sonnenenergie: Eine Flut von Förderanträgen für Solaranlagen erreicht das Umweltmanagement der Gemeinde nach wie vor – und das, obwohl der Fördertopf von 50.000 Euro für dieses Jahr bereits seit Mai ausgeschöpft ist. Die Warteliste wird immer länger: „Wir haben jetzt schon Anträge für 24.000 Euro mehr vorliegen“, sagte Klimaschutzmanagerin Marianne Vaske am Dienstag im Ausschuss für Klima und Umwelt.

Von Annemarie Bluhm-Weinhold

Am Anne-Frank-Hof befinden sich besonders viele Photovoltaikanlagen – neun auf 14 Gebäude. Sogar Ostausrichtung ist dank Speichertechnik effizient. Foto: Bluhm-Weinhold

Soll man also nachfinanzieren? Das wollen jedenfalls die Grünen: Sie haben beantragt, dass noch einmal 50.000 Euro außerplanmäßig bereitgestellt werden mögen. „Wir sehen die sehr hohe Nachfrage für dieses Programm. Es ist ein gutes Mittel, um regenerative Energien zu fördern“, sagte Ralf Lindert (Grüne). In ihrem Antrag argumentieren die Grünen mit einer sehr hohen Effektivität eines weiteren Ausbaus der PV-Technik auf privaten Dächern: „Denn in Steinhagen gibt es laut Klimaschutzkonzept 4.197 Ein- und Zweifamilienhäuser. Könnte man davon 60 Prozent für PV-Anlagen nutzen, beträgt das theoretische Potenzial 17,9 Megawattpeak oder 15,1 Millionen Kilowattstunden pro Jahr und hätte damit einen Anteil von 17,2 Prozent am gesamten heutigen Stromverbrauch.“

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