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Kolpingjugend St. Ursula Schloß Holte erlebt trotz Pandemie zwei abwechslungsreiche Wochen am Ganderkesee

Stimmungsvolle Ferienfreizeit

Schloß Holte-Stukenbrock

Unter dem Motto „Zurück in die Zukunft – mit Abstand die beste Freizeit“ waren 37 Kinder und Jugendliche der Kolpingjugend St. Ursula Schloß Holte mit ihren 14 Betreuern am 31. Juli zu einer zweiwöchigen Ferienfreizeit unter Corona-Bedingungen aufgebrochen.

37 Kinder und Jugendliche der Kolpingjugend St. Ursula Schloß Holte haben mit 14 Betreuern im Naturfreundehaus Kimmerheide eine zweiwöchige Ferienfreizeit verbracht. Foto:

Im Vorfeld war lange nicht abzusehen, ob die Fahrt wirklich stattfinden kann. Dennoch waren sowohl das Team, als auch die Eltern mehr als bereit, in diesen Zeiten eine Ferienfreizeit zu wagen.

Mit Hygienekonzept in der Tasche, fuhr die Gruppe der Kolpingjugend St. Ursula nach Ganderkesee in das Naturfreundehaus Kimmerheide bei Bremen. Dies wurde bereits 2001 und 2013 besucht. Das Hygienekonzept sah vor, sich sowohl an den Auflagen aus NRW, als auch aus Niedersachsen zu halten. Es galt, hierbei immer die strengere Regel zu beachten. So musste ein Zimmer als Quarantänezimmer vorgehalten werden und alle Teilnehmer testeten sich zweimal wöchentlich mittels eines Selbsttests auf das Coronavirus. Teilweise wurde das Konzept sogar strenger umgesetzt als vorgesehen, um das Stattfinden der Ferienfreizeit nicht zu gefährden.

Positiv überrascht waren die Verantwortlichen von den Teilnehmenden, die die Maskenpflicht durchweg gut umsetzten. Auch das Verbot, andere Zimmer nicht besuchen zu dürfen, stellte kein großes Problem dar. Alle waren sich einig, die gemeinsame Zeit nicht gefährden zu wollen. So wurde es zu Beginn der Freizeit vom Freizeitrat festgelegt. Innerhalb des Hauses herrschte Maskenpflicht. Lediglich zum Essen durften diese kurzzeitig abgenommen werden. Nach Möglichkeit fanden alle anderen Aktivitäten und Programmpunkte draußen bei frischer Luft statt. So wurden viele Sport- und Großgruppenspiele gespielt.

Zu den Höhepunkten der zwei Wochen zählten sicherlich der Besuch des Spaßbads in Delmenhorst und der Besuch des Universums in Bremen mit anschließendem Austoben im Jump-House vor Ort. Durch die diesjährig erhöhten Fördersätze war es dem Betreuerteam sogar noch möglich, die Kinder mit einem Ausflug in den Heidepark zu überraschen. Außerdem gab es einen Besuch von Vikar Andreas Mockenhaupt, der gemeinsam mit der Gruppe einen Wortgottesdienst zum Motto der Ferienfreizeit feierte.

Auch die Eltern waren froh über die Möglichkeit, ihren Kindern eine Auszeit zu gönnen. „Sein Kind 14 Tage lang unter Corona-Bedingungen vermissen zu müssen, geht nur, wenn man weiß, dass es gut aufgehoben ist, es Spaß hat und eine schöne, unbeschwerte Zeit erlebt.“, so Christine Bartke, die früher selbst als Kind zu Ferienfreizeiten gefahren ist. Der langjährige Betreuer Ulrich Hörster spricht für das ganze Team wenn er sagt, dass es eine runde Sache war und die Corona- Schutzmaßnahmen der Stimmung während der zwei Wochen überhaupt keinen Abbruch taten.

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