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Bielefelder Politik prüft, ob ein strenger Regelkatalog für falsch abgestellte Tretroller eingeführt wird

Störende E-Scooter werden ein Fall für Gerichte

Bielefeld

Falsch abgestellte E-Scooter werden abgeschleppt, Verleihfirmen verwarnt, Beschwerden sind innerhalb von zwölf Stunden abzustellen. So rigoros geht die Stadt Münster gegen E-Scooter-Anbieter vor. Bielefeld berät noch.

Von Stephan Rechlin

Ein E-Scooter wird mitten auf einem Rad- und Gehweg abgestellt. So wird er zum Hindernis für Radfahrer und Passanten. Foto: Thomas F. Starke

Allerdings musste auch Münster zunächst kräftig angestupst werden, bevor es gegen falsch und gefährlich abgestellte E-Tretroller vorging. Den Stupser besorgte der Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen, der vor dem Verwaltungsgericht einen Beschluss erstritt, der die Stadt in die Pflicht nahm. Die darf nicht länger auf eine freiwillige Selbstverpflichtung der Anbieter setzen, sondern muss sie in einem Regelwerk dazu anhalten, Lösungen für die Sorglosigkeit ihrer Kunden und die damit verbundenen Probleme zu finden. Die Stadt Münster akzeptierte das Urteil (Az: 8L785/21) und setzte es in einem präzisen Regelkatalog um.

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