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Mehrfach soll es vor Flüchtlingsunterkünften kritische Situationen gegeben haben – Stadt Bünde reagiert

Straßenverkehr wird für junge Ukrainer zur Gefahr

Bünde

Sie sind vor dem Krieg in ihrer Heimat ins sichere Bünde geflüchtet. Aber nun droht den ukrainischen Kindern, die in der ehemaligen Britensiedlung in Hunnebrock leben, von anderer Seite Gefahr – nämlich vom dortigen Fahrzeugverkehr.

Von Daniel Salmon

In den früheren Britenhäusern in Bünde sind mittlerweile viele ukrainische Familien mit kleinen Kindern untergebracht, die oft auf den Bürgersteigen und am Fahrbahnrand spielen. Foto: Daniel Salmon

Wie mehrfach berichtet, ist in dem Stadtteil ein Großteil der vor dem Krieg in Osteuropa in die Else-stadt geflohenen Menschen untergekommen. Darunter auch zahlreiche Familien mit vielen kleinen Kindern im Grundschul- und Kita-Alter. Die wollen natürlich spielen, bei dem derzeit sommerlichen Wetter auch draußen vor den Häusern, auf den Bürgersteigen und an den Straßen. „Dort in der Ecke rund um die Eichholzstraße ist es in letzter Zeit immer wieder zu gefährlichen Begegnungen zwischen spielenden Kindern und Autos gekommen“, berichtet ein Hunnebrocker Bürger im Gespräch mit dieser Zeitung. Etwas Schlimmeres passiert sei zwar noch nicht. „Aber manchmal war es schon knapp“, so der Anwohner weiter.

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