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Veranstaltungen wie das am Freitag vorzeitig beendete Konzert sollen eigentlich Ruhe in die Bielefelder Partyszene bringen

Streit über die gespielte Musik

Bielefeld

Das DJ-Konzert für junge Leute im Kunsthallenpark am vergangenen Freitag sollte gerade verhindern, dass sich eine Partyszene unkontrolliert im öffentlichen Raum trifft, es zu Auseinandersetzungen und Vermüllung kommt. Daher trat die Stadt selbst als Veranstalter auf, musste aber, wie diese Zeitung berichtete, das Konzert abbrechen, weil die Situation zu eskalieren drohte.

Von Peter Bollig

Aufgrund einer aggressiven Stimmung wurde ein Konzert im Kunsthallenpark vorzeitig beendet. Foto: Heinz Stelte

Ob es nun Konsequenzen für weitere Veranstaltungen dieser Art, etwa ein Alkoholverbot, geben soll, war am Montag von der Stadt nicht zu erfahren. Wie berichtet, hatte eine Streetworkerin das Konzert gegen 21 Uhr und damit eine Stunde früher als geplant beendet. Teile des Publikums – rund 50 vor allem jüngere Menschen waren auf dem Areal anwesend – sollen stark alkoholisiert gewesen sein. Nach Angaben der stellvertretenden Ordnungsamtsleiterin Christiane Krumbholz herrschte eine aggressive Grundstimmung. Außerdem „entsprach die dargebotene Musik nicht den Musikwünschen verschiedener Anwesender, weshalb sie ihren Unmut geäußert und teilweise auch eigene Musik abgespielt haben“, berichtet Stadtsprecherin Kristina Beermann.

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