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Verbraucherschützer: Kunden steht Erstattung zu – auch Bielefeld betroffen

Streit um Bankgebühren

Frankfurt/Bielefeld

Verbraucherschützer drohen angesichts der teils schleppenden Rückzahlung zu Unrecht gezahlter Gebühren an Bankkunden nach dem jüngsten BGH-Urteil mit weiteren Klagen. „Wenn wir jetzt nicht sehen, dass die unzulässigen Kontogebühren erstattet werden, dann werden wir in eine zweite Runde vor Gericht ziehen“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Klaus Müller.

 

Blick auf die Bankenskyline von Frankfurt am Main. Banken und Sparkassen streiten mit Verbraucherschützern – nach einem entsprechenden Urteil des BGH – derzeit um die Rückzahlung von Kontoführungsgebühren. Foto: Boris Roessler/dpa

Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte Ende April in einem Verfahren um die Deutsche-Bank-Tochter Postbank entschieden, dass Banken bei Änderungen von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) die Zustimmung ihrer Kunden einholen müssen. Die Klausel, wonach Geldhäuser von einer stillschweigenden Zustimmung ausgehen können, wenn Kunden einer Änderung nicht binnen zwei Monaten widersprechen, benachteilige Kunden unangemessen.

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