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Auch nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sucht die Stadt nach Wegen, den kompletten Abschuss der Tiere zu verhindern

Streit um Mufflon-Herde geht weiter

Bielefeld

Auch nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zu den im Teutoburger Wald lebenden Mufflons will die Stadt weiter nach Wegen suchen, die Wildschafherde zu erhalten und den Abschussplan entsprechend fassen. „Ich habe den Auftrag des Rates, alles dafür zu tun, um den Totalabschuss der Herde zu verhindern. Und der gilt weiterhin“, erklärt dazu am Donnerstag Oberbürgermeister Pit Clausen. Es werde nun geprüft, wie dies gehen könnte. Clausen: „Wenn wir eine Möglichkeit sehen, einen kompletten Abschuss rechtssicher zu verhindern, werden wir das tun.“

Von Hendrik Uffmann

Die Mufflons leben seit den 1960er Jahren im Teutoburger Wald in dem Gebiet rund um die Hünenburg.Oberbürgermeister Pit Clausen Foto: Sabine SchulzeThomas F. Starke

Die August Klasing‘sche Familienstiftung hingegen will für die am 1. August beginnende Jagdsaison den kompletten Abschuss der Herde beantragen. Dennoch sei es der Stiftung nicht daran gelegen, alle Tiere zu töten, sagt Obmann Otto Klasing. Denkbar sei auch, die Tiere umzusiedeln, auch wenn das mit der gesamten Herde schwierig werden dürfte, so Klasing: „Wir würden das aber unterstützen und hätten sogar einen Förster, der in seinem Gehege gerne einige der Tiere aufnehmen würde.“

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