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Bezirksvertretung in Bielefeld-Gadderbaum bildet eine Arbeitsgruppe

Suche nach Konsens zur Hindenburg-Eiche

Bielefeld

Die dem einstigen Deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg gewidmete Eiche auf dem Johannisberg mit dessen Namenszug in einem umlaufenden Gitter bleibt Thema der Bezirksvertretung Gadderbaum. Bezirksbürgermeisterin Hannelore Pfaff (Grüne) kündigte in der jüngsten Sitzung die Bildung einer Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Bezirksvertretung an.

Von Peter Bollig

Eiche und Inschrift auf dem Johannisberg erinnern an Hindenburg. Foto: Bernhard Pierel

Diese Arbeitsgruppe soll einen vorläufigen Konsens darüber herausarbeiten, wie man aus Sicht der Bezirksvertretung mit der Hindenburg-Eiche umgehen und in die weitere Diskussion mit den Beteiligten gehen möchte. Wie berichtet, hatte die Linke einen Antrag auf Beseitigung des Namenszuges gestellt. Das Gremium durfte aber nichts darüber beschließen, weil der Baum der Bielefelder Schützengesellschaft gehört und gar nicht auf städtischem Grund steht. Die Schützen haben Gesprächsbereitschaft signalisiert. Umwidmung zur Erinnerung an Widerstandskämpfer oder auch an andere Opfer des Nazi-Regimes, Informationstafel mit einem kritischen Kommentar – Gadderbaums Politiker waren sich zuletzt nicht einig, wie mit dem Gedenkbaum umzugehen sei, wollen nun aber eine Lösung darüber im Konsens finden und damit in weitere Gespräche mit dem Schützenverein gehen.

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