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Seit Frühjahr 2018 kein Nahversorger im Herzen der Paderborner Innenstadt

Supermarkt: Pläne für Königsplatz

Paderborn

Auf den Lebensmittelmarkt in der ehemaligen Zentralstation unter den Königsplätzen warten viele Paderborner schon seit Jahren. Seit sich der Combi-Markt im Frühjahr 2018 von den Königsplätzen verabschiedet hat, gibt es im Herzen der Innenstadt keinen Nahversorger mehr. Das sorgt vor allem bei älteren Bürgern für Unmut und viel Kritik.

Von Ingo Schmitz

Dezember 2016: Blick auf den Kombi am Königsplatz. Foto: Jörn Hannemann

Nun aber soll es nach langen und schwierigen Verhandlungen zwischen Stadt, potentiellen Investoren und den verschiedenen Eigentümern der Flächen vorwärts gehen: Wie berichtet, soll auf einer Gesamtnutzfläche von etwa 2200 Quadratmetern ein Vollsortimenter mit 1500 Quadratmetern Nutzfläche entstehen. Wie berichtet, ist die Rewe-Gruppe an dem Standort interessiert, um dort in direkter Nachbarschaft des Modehauses Klingenthal sowie Broer‘s Imbiss eine Filiale zu errichten. Mitte 2023 soll der Supermarkt eröffnet werden können. Es ist ein weiterer Schritt zur Revitalisierung der Königsplätze.

Doch bis es soweit ist, müssen die baurechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. An diesem Montag startet daher die öffentliche Beteiligung zum Bebauungsplan Nr. 326 „Königsplätze“. Der Vorentwurf des Bebauungsplanes kann beim Stadtplanungsamt der Stadt Paderborn im Verwaltungsgebäude Am Hoppenhof 33, Gebäude A, Zimmer A 0.05, bis einschließlich 6. August 2021 eingesehen werden. Die Bürger haben auch die Möglichkeit, sich zu dem Planentwurf zu äußern. Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Einsicht in die Bauleitplanunterlagen im Verwaltungsgebäude ausschließlich nach vorheriger Anmeldung erfolgen. Eine Anmeldung unter Telefon 05251/881-1862 ist notwendig.

Der Bebauungsplan kann auch auf der Internetseite www.paderborn.de unter der Rubrik „Wohnen Soziales/Stadtentwicklung/ Stadtplanung/Bauleitplanung/Bauleitpläne in Beteiligung“ eingesehen werden. Auf der städtischen Internetseite haben die Bürger auch die Möglichkeit, Erklärungen abzugeben.

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