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Bauausschuss bringt Wohnnutzung der Erdgeschosse im Hellwegzentrum auf den Weg

Tanzlokale – aber keine Bordelle

Bad Driburg

Leerstehende Ladenlokale im Hellwegzentrum in Bad Driburg sollen künftig auch zu Wohnungen umgenutzt werden können. Der Bad Driburger Bauausschuss brachte dazu am Donnerstagabend eine entsprechende Bebauungsplanänderung auf den Weg.

Von Marius Thöne

Die Ladenlokale am Hellweg sollen auch in Wohnungen umgenutzt werden können. Eine entsprechende Bebauungsplanänderung hat der Fachausschuss jetzt beschlossen. Foto: Marius Thöne

Etwas länger debattierten die Politiker um die Frage, ob in dem Bereich auch so genannte Vergnügungsstätten zugelassen werden könnten, die im bisherigen Bebauungsplan nicht zugelassen sind. Die AfD hatte in einem Antrag gefordert, diese zuzulassen, weil sie sich um die Entwicklungsmöglichkeiten einer dort ansässigen Spielothek sorgte. Alle übrigen Fraktionen lehnten den Antrag ab, nachdem Stephanie Rohde vom Stadtplanungsamt erklärt hatte, dass der Betreiber der Spielothek mit der Bebauungsplanänderung, die übrigens nur vorübergehenden Charakter haben soll, einverstanden sei. Stadtplaner Paul Dehnert hatte zuvor darauf hingewiesen, dass die Gaststätten im Hellwegzentrum nicht als Vergnügungsstätte, sondern als Schankbetrieb gelten. Vergnügungsstätten seien Bordelle, Sexshops, Diskotheken, Multiplexkinos und Spielhallen. Rohde berichtete, dass es seit fünf Jahren keine Anfrage für einen Vergnügungsstättenbetrieb am Hellweg gegeben habe.

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