„Klimafreundliche Mobilität“: WDGA findet, dass die Stadt Werther an den falschen Stellschrauben dreht – Händler kritisiert „Aussperren“ von Autos

„Teils sinnvoll, teils Lachnummern“

Werther

Es ist eine lebhafte, oft hitzige Diskussion: Soll der Alte Markt nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad befahren werden dürfen? Soll die Ravensberger Straße teilweise verkehrsberuhigt oder Einbahnstraße werden? Es sei ein „Gemischtwarenladen von Maßnahmen, teils sinnvoll, teils Lachnummern“, um CO-Einsparungen zu erreichen, sagt Jürgen Schäfer, Vorsitzender der Wählergemeinschaft „Werther – Das geht anders!“ (WDGA), in einer Stellungnahme zu den Maßnahmen des städtischen Konzepts „Klimafreundliche Mobilität“.

Von Volker Hagemann

Solch einen seltenen Anblick gibt es hier höchstens mal an einem Samstagnachmittag: Zwei Radfahrer sind allein auf der Ravensberger Straße unterwegs. Die Belange aller Verkehrsteilnehmer und der Geschäftsleute sollen mit dem städtischen Mobilitätskonzept gehört werden.Jürgen Schäfer (WDGA) Lars Rohde (Markt-Apotheke) Foto: Gunnar FeichtStefan Küppers AKWL

Über das Teilkonzept, dessen Endbericht 254 Seiten umfasst, soll am kommenden Montag, 14. Juni, im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität und Digitales abgestimmt werden und zehn Tage später endgültig im Stadtrat. Die WDGA wird wohl dagegen stimmen.

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