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Schüler und Kita-Kinder sollen im Bielefelder Weihnachtsmärchen Masken tragen, andere Kinder aber nicht

„Theater diskriminiert Schulkinder“

Bielefeld

Theaterbesucher brauchen in NRW auf Sitzplätzen keine Schutzmasken mehr zu tragen. So sieht es die Corona-Schutzverordnung für Besucher vor, die geimpft, genesen oder getestet sind. Doch nicht alle Häuser ermöglichen allen die Maskenfreiheit – das sorgt für Ärger. In Bielefeld wird zum Beispiel unterschieden, ob Kinder als Klasse oder privat kommen.

Von Christian Althoff

2018 wurde „Aladins Wunderlampe“ in Bielefeld gegeben. Familienvater Martin Temmen (l.) war begeistert, kritisiert jetzt aber das Theater wegen der Maskenpflicht für Kinder. Foto: Philipp Ottendörfer

Martin Temmen (51) schwärmt, wenn er an seine vielen Besuche des Weihnachtsmärchens im Stadttheater Bielefeld denkt: „Seit zehn Jahren gehören die für uns zur Adventszeit. Vielleicht sogar noch länger.“ Temmen und seine Frau haben vier Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren – drei Mädchen und einen Jungen. „Das Schöne in Bielefeld ist, das man nicht die üblichen Stücke gibt, sondern zum Beispiel Die kleine Hexe, Urmel oder Ritter Trenk. Und das mit einem gigantischen Aufwand und toller Musik. Auch als Erwachsener hat man seinen Spaß daran“, sagt der Jurist.

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