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Landesgartenschau setzt ein Zeichen gegen Hass und Gewalt in der Welt

Friedensappell aus dem Glaubensgarten

Bad Lippspringe (WB/pic). Die Landesgartenschau in Bad Lippspringe setzt ein Zeichen gegen Hass und Gewalt in der Welt. Christen, Buddhisten, Moslems oder Juden: Am Samstag haben sieben Religionsgemeinschaften im Kaiser-Karls-Park im Herzen der Landesgartenschau einen Glaubensgarten eröffnet.

Angesichts von zehn Heiligen Schriften haben am Samstag zehn Konfessionen aus sieben Religionsgemeinshaften den Glaubensgarten in der Landesgartenschau in Bad Lippspringe eröffnet. Im Zentrum des Glaubensgartens steht ein großer und künstlerisch gestalteter Pavillon. Foto: Jörn Hannemann

Dieser Glaubensgarten ist eine Besonderheit und wohl einmalig bei einer Landesgartenschau. Zehn Konfessionen aus sieben Religionsgemeinschaften setzen ein deutliches Zeichen des Miteinanders und geben einen Friedensappell. Jede der sieben Religionsgemeinschaften aus Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Sikhi und Bahá’í gestaltet einen kleinen Garten und stellt mit typischen Symbolen ihren Glauben vor.

In der Mitte der kreisförmig angelegten Gärten steht ein neun mal neun Meter großer, offener und durch Leuchtstäbe von innen künstlerisch gestalteter Pavillon. Genutzt wird er für tägliche Andachten und Meditationen um 12 Uhr und 17 Uhr (jeweils 15 Minuten) von wechselnden Glaubensgemeinschaften.

An jedem zweiten und vierten Freitag im Monat findet von 17.30 bis 19 Uhr das »Welcome Weekend« als Auftakt zum Wochenende statt. Ein Ort für Begegnungen, Gespräche, Verabredungen und vieles mehr, begleitet von Musik. Öffentliche Führungen durch den Glaubensgarten werden samstags und sonntags von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr angeboten. Zusätzlich können Gruppen individuelle Führungen vereinbaren: [email protected]

Bei der Eröffnung des Glaubensgartens brachte es der Paderborner Dechant Benedikt Fischer von der katholischen Kirche auf den Punkt: Religionsgemeinschaften seien Brücken des Friedens und des Miteinanders. Sie dürften niemals den Anstoß für einen Krieg geben.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag, 1. Mai im WESTFALEN-BLATT/Lokalteil Kreis Paderborn.

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