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Schottin spricht in Halle auch über ihre Vorliebe für Tattoos - Auftritt am Abend ist der Höhepunkt der Woche

Amy Macdonald: »Tennis war ein Sport für Privilegierte«

Halle (WB). Amy Macdonald ist ganz schön gestresst, als sie am Donnerstag bei den Gerry Weber Open in Halle ankommt. Auch die hohen Temperaturen machen ihr sichtlich zu schaffen. Das Konzert der schottischen Musikerin am Abend ist trotzdem der Höhepunkt des diesjährigen Rahmenprogramms.

Mike-Dennis Müller

Vor ihrem Auftritt in Halle hat Amy Macdonald mit uns gesprochen. Foto: Mike-Dennis Müller

»So eine Hitze bin ich auch in Schottland nicht gewöhnt«, sagt sie wenige Stunden vor ihrem Auftritt im Vorabgespräch. Sie sitzt im Garten des Sportpark-Hotels, zum Glück auf einem Schattenplatz. Gerade kommt sie aus Zürich. Ihr Flug über Mailand und Hannover hatte Verspätung. Dennoch strahlen ihre einzigartig hellblauen Augen und sie erzählt mit Leidenschaft von ihrer Musik. »Mir ist wichtig, dass meine Songs etwas bedeuten und dass sie wirklich Substanz haben«, sagte sie.

Doch nicht alle Themen würde sie in Songs verarbeiten. »Politische Themen würde ich zum Beispiel nie mit meiner Musik transportieren«, erklärt sie. »Dabei interessiere ich mich persönlich für Politik, verfolge alles, was in meinem Land passiert sehr genau.« Doch in der Musik habe das ihrer Meinung nach nichts zu suchen. »Schließlich ist sie für viele Menschen auch eine kleine Flucht aus dem Alltag, bei der sie einfach nur abschalten möchten.«

»Am Ende wird der Schweiß nur so heruntertropfen«

Am Donnerstag dann ist es das letzte Tennis-Match, auf das sie und ihre Musiker warten müssen. »Es ist ungewohnt, so lange bereitstehen zu müssen, um dann direkt nach Spielende auf die Bühne gehen zu können«, sagte Macdonald. Auch an die Hitze werde sie sich nie gewöhnen. »Am Ende wird der Schweiß sicherlich nur so heruntertropfen.«

Pünktlich nach dem Sieg Rogerer Federers ist sie auf die Bühen gekommen und hat mit einem ihrer Lieblingssongs begonnen: »Under Stars« von ihrem gleichnamigen, aktuellen Album. Erst direkt vor ihrer Zugabe gibt es ihren bisher erfolgreichsten Song »This Is The Life« zu hören, bevor sie dann noch einmal ganz allein ohne Band »Prepare To Fall« singt. »Jetzt in diesem Moment ist das hier der beste Platz auf der Welt, oder?«, fragt sie ihr Publikum und das jubelt ihr mit nur kurzer Verzögerung laut zu.

Nach dem Auftritt ging es direkt in den Tourbus und weiter nach Wien.

Den ganzen Artikel lesen Sie am Freitag, 23. Juni, im WESTFALEN-BLATT.

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