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Spendenlauf des Vereins Wiehensport Hüllhorst mit mehr als 200 Teilnehmern – 3000 Euro kommen für den TuS Ahrweiler zusammen

Tiefe Verbundenheit mit den Flutopfern

Hüllhorst

Auch knapp zwei Wochen nach der Flutkatastrophe in Westdeutschland ist das Ausmaß der Zerstörung noch immer sichtbar. „Gerade, wenn man in einer ähnlichen Situation gewesen ist – plötzlich vor dem Nichts zu stehen – fällt es umso leichter, sich zu engagieren“, sagen Inge und Gerhard Niemeyer, als sie eine Runde beim Hüllhorster Spendenlauf gemütlich spazierend beenden.

Von Finn Luca Zell

Das Wetter war ideal am Sonntag, 1. August, beim Event auf dem Sportplatz an der Gesamtschule: Insgesamt liefen mehr als 200 Menschen Runde um Runde für die gute Sache. Foto: Uwe Halstenberg

2016 war das Haus des Ehepaars bei einem Brand zerstört worden. „Wir können sehr gut nachvollziehen, wie die Menschen sich gerade fühlen müssen“, sagt die 74-Jährige. „Wir haben damals eine solche Hilfsbereitschaft erfahren, das war wunderbar. So etwas vergisst man nicht.“ Und deshalb stand für sie auch außer Frage, sich für die Menschen in den Flutgebieten einzusetzen – und an dem Spendenlauf in Hüllhorst teilzunehmen, den die Wiehensportler unter Federführung des Vorsitzenden Uwe Halstenberg am Sonntag, 1. August, auf dem Sportplatz der Gesamtschule organisiert haben. „Wir hätten die Summe auch so gespendet – aber Uwe hat darauf bestanden, dass wir zumindest symbolisch eine kleine Runde spazieren gehen“, sagt sie und grinst dabei. „Und wir haben und werden uns auch weiter für die leidenden Menschen einsetzen“, ergänzt Ehemann Gerhard.

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