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Fachwerkkonstruktion inzwischen marode – Lashorster verabschieden sich von beliebtem Rastplatz

Torbogen hat ausgedient

Lashorst

Er war nie sozusagen für die Ewigkeit gebaut worden und in der Tat hat der berühmte Zahn der Zeit schon etwas an ihm genagt: Der Torbogen in Lashorst an der Lübbecker Straße, Ecke Brückenstraße ist marode und wird abgerissen.

Von Friederike Niemeyer

Für die Lashorster ist es ein beliebter Treffpunkt gewesen. Mit etwas Wehmut nehmen sie jetzt Abschied von ihrem Torbogen: (von links) Bernd Vögeding, Gerd Burkamp, Norbert Latzel, Andrea Meier, Wilhelm Sandmeyer, Irini Pieper, Hanna Knorr, Uwe Meier, Thomas Brückner, Günter Lusmöller und Peter Bartling. Foto: Friederike Niemeyer

Es ist schon viel Wehmut zu spüren bei den Mitgliedern des Heimatvereins Singgemeinde Lashorst, die am Donnerstag zu ihrem Torbogen gekommen sind, um die Möblierung zu entfernen. „Schade“, meint etwa Wilhelm Sandmeyer. Gerade in den letzten Jahren sei die Sitzecke gut genutzt worden. „Es war ein beliebter Anhaltepunkt bei Radfahrern“, sagt auch Hanna Knorr. „Jeden Tag, bei Wind und Wetter, haben hier Leute gehalten und Rast gemacht.“ Die massive Sitzgelegenheit sei zuletzt gerade zum Frühstücken sehr beliebt gewesen. Und andere Heimatfreunde wussten, dass sich der Rastplatz gerade unter Wohnmobilisten auf dem Rila-Wohnmobilplatz in Levern herumgesprochen habe, die sich unter dem Torbogen gerne auf ihren Radtouren durch die Umgebung ausruhen würden.

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