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Von innen morsch: 150 Jahre alter Baum auf dem Friedhof Enger-Mitte zerborsten

Trauer um Trauerbuche

Enger

Es ist ein trauriger Anblick: Eine der beiden Jahrzehnte alten Trauerbuchen auf dem Friedhof Enger-Mitte ist in der Nacht zu Freitag zerborsten. Sechs Gräber sind durch herabgestürzte Äste des imposanten Baumes in Mitleidenschaft gezogen worden und teils vollständig unter ihnen verschwunden, auch ein Grabstein wurde beschädigt.

Von Daniela Dembert

Eines der beiden Jahrzehnte alten Naturdenkmäler auf dem Friedhof Enger-Mitte ist zerborsten. Die riesige Trauerbuche ist auf mehrere Grabstellen gestürzt und wird nun vom Bauhof beseitigt. Foto: Daniela Dembert

„Zum Glück ist das in der Nacht passiert, als der Friedhof nicht besucht war. Denn das war überhaupt nicht absehbar“, sagt Gerd Althoff vom Ordnungsamt, der sich selbst vor Ort ein Bild der Situation gemacht hat. Der Baum sei regelmäßig von Fachleuten begutachtet worden. „Die Krone stand voll im Laub und es gab keine trockenen Äste.“

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