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Masterplan Wohnen des Kreises Herford soll vor allem einkommensschwachen und notleidenden Menschen helfen

Traum vom Eigenheim bleibt privat

Herford

Der Kreis Herford wird den Familien nicht den Traum vom Eigenheim erfüllen. Der Masterplan Wohnen, über den die Kreisgremien in den kommenden Wochen beraten werden, zielt vor allem auf Hilfe für Mieter mit durchschnittlichem Einkommen und Menschen in Notlagen.

Von Stephan Rechlin

Die Übersicht aus der Wohnungsmarktanalyse des Kreises zeigt, dass in vier Kommunen der Wohnraum besonders knapp ist. Bauland wird vor allem in Herford benötigt. EZFH steht für Ein- und Zweifamilienhaus, MFH für Mehrfamilienhaus, WE für Wohneinheiten und ha für Hektar. Foto: Stephan Rechlin

Aus der Wohnungsmarktanalyse des Bochumer Forschungsbüros InWis wissen die Planer im Kreishaus, dass der Wohnungsbedarf vor allem in Herford, Enger, Bünde und Hiddenhausen sehr hoch ist, während Vlotho, Kirchlengern, Löhne, Spenge und Rödinghausen bis zum Jahr 2039 mehr Wohnraum haben werden, als dort gebraucht wird. In den wohnungspolitischen Brennpunkten des Kreises brauchen zum einen Familien eine Bleibe, die nicht die Hälfte ihres Monatseinkommens auffrisst. Zum anderen werden kleine, günstige Wohnungen für alte Menschen und Alleinstehende benötigt. Vor allem in Herford gibt es der Marktanalyse zufolge noch einen hohen Anteil obdachloser Menschen – obwohl Herford schon mehr als jede andere Kommune in den sozialen Wohnungsbau investiert.

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