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Gesellschafterstämme des Fleischkonzerns erklären Familienstreit abermals für beendet

Trennung bei Tönnies vom Tisch

Rheda-Wiedenbrück

Neuer Friede bei Deutschlands größtem Fleischkonzern Tönnies: Das Rheda-Wiedenbrücker Unternehmen bleibt auch künftig zu jeweils 50 Prozent in den Händen der beiden Gesellschafterstämme Clemens (65) und Maximilian (31) Tönnies auf der einen sowie Robert Tönnies (43) auf der anderen Seite. Alle Pläne zur möglichen Trennung der zerstrittenen Parteien seien vom Tisch. Das teilte der Konzern am Mittwochnachmittag mit.

Von Oliver Horst

Nach dem ersten Friedensschluss 2017 raufen sich die drei Gesellschafter des Fleischkonzerns Tönnies erneut zusammen: Maximilian (von links) und Clemens Tönnies auf der einen sowie Robert Tönnies auf der anderen Seite wollen auch künftig jeweils zu 50 Prozent Eigentümer bleiben. Foto: Oliver Schwabe

Es ist der erneute Schlussstrich unter einem seit Jahren immer wieder aufflackernden und zum Teil vor Gericht ausgetragenen Machtkampf. Und es ist der zweite offizielle Friedensschluss. Der erste von 2017 hielt nur zwei Jahre – dann brach der Konflikt mit einer von Robert Tönnies, Sohn des 1994 verstorbenen Firmengründers Bernd Tönnies, eingereichten Schiedsklage zur Trennung der Eigentümer wieder auf.

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