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Bielefelder (34) wirft SEK Gewaltexzess bei Festnahme vor - Behörde spricht von "einfacher körperlicher Gewalt"

Polizei nimmt Stellung: keine Tritte ins Gesicht

Bielefeld

Hat ein Polizist einem Mann nach dessen Festnahme ins Gesicht getreten? Der Verletzte, der von der Polizei als mutmaßlicher Drogenhändler betrachtet wird, behauptet das. Die Polizei ist den Vorwürfen am Montag in einer Stellungnahme entgegengetreten.

Von Christian Althoff

Ferhat A. sitzt vor dem Klinikum Bielefeld: „Meine Nase ist zweimal gebrochen und soll in zwei Wochen gerichtet werden.“ Foto: Christian Althoff

Die Kripo Bielefeld ermittelt in einem Verfahren, in dem es um Kokaingeschäfte im Kilogrammbereich gehen soll. In diesem Zusammenhang soll ein Informant gegenüber der Polizei erklärt haben, der Deutsch-Türke Ferhat A. (34) sei maßgeblich an diesen Geschäften beteiligt. Das Amtsgericht stellte einen Durchsuchungsbeschluss u.a. für das Reihenhaus des Verdächtigen aus, der am Donnerstag vollstreckt wurde. Bei dieser Aktion wurde Ferhat A. von Spezialkräften vorübergehend festgenommen.

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