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Demonstration gegen Steinbruch-Erweiterung in Salzkottener Ortsteil vor Sitzung des Hauptausschusses geplant

Tudorfer leisten Widerstand

Salzkotten-Nieder...

Mit Aktionen, Anträgen und Unterschriften wehren sich die Tudorfer weiter gegen den geplanten Ausbau des Steinbruchs Stelbrink in Niederntudorf. Erklärtes Ziel ist es, den Verkauf oder die Verpachtung des städtischen Grundstücks am Steinbruch zu verhindern. An diesem Donnerstag wird das Thema erneut den Salzkottener Hauptausschuss beschäftigen. Vor dem Sitzungslokal, der Mensa der Gesamtschule, ist von 17.30 Uhr an eine Demonstration gegen das Vorhaben geplant.

Von Hans Büttner

Rund 180 Unterschriften gegen die Erweiterung des Steinbruchs sind beim Heimatverein eingegangen. Über Ortsvorsteher Diethelm Krause (links) wurden sie an Bürgermeister Ulrich Berger weitergeleitet, rechts Schriftführer Rudolf Thillmann, hinten links Kassiererin Susanne Montag und Otto Farke (2. Vorsitzender) Foto: Hans Büttner

Der Heimatverein Niederntudorf, der die Bürgerinitiativen maßgeblich unterstützt, weist auf naturrechtliche, wasserrechtliche und bodenschutzrechtliche Bedenken hin. „Es ist völlig ungeklärt, welche Auswirkungen die beabsichtigen Steinbrucharbeiten auf das Grundwasser, die Alme und die Quellschwemmkegel haben“, sagt Rudolf Thillmann vom Heimatverein. „Diese Auswirkungen können nur durch gutachterliche Untersuchungen geklärt werden.“ Bei den insgesamt vier Quellschwemmkegeln handelt es sich um eine Besonderheit. Sie befinden sich unterhalb des Steinbruchs innerhalb des Landschaftsschutzgebiets und sind Bestandteil des schutzwürdigen Biotops.

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