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Genügsame Tiere: Die kleine Schafherde von Marlene Hölscher in Werther-Theenhausen benötigt neue Weideflächen

Über das Flaschenlamm zum neuen Hobby

Werther-Theenhausen

„Ich möchte, dass ihr ein gutes Leben habt und da sein dürft.“ So erklärt es Marlene Hölscher ihren sechs Schafen. Ihr geht es nicht vorrangig um Wolle, Lammfleisch oder ambitionierte Schafzucht. Eher zufällig ist die 30-jährige Heilerziehungspflegerin über Flaschenlamm Fridolin zu ihrem neuen Hobby gekommen.

Von Johannes Gerhards

Auch wenn es vordergründig eher nach einer Kuscheleinheit aussieht: Möhren als „Bestechungsmaterial“ wirken immer.Die Schwarzkopfmischlinge Flöckchen, Liese und Lotte (von links) gehören zu der jüngeren Lämmer-Generation, die im vergangenen Winter das Licht der Welt erblickte.Ende Mai will Marlene Hölscher das Mutterschaf zum ersten Mal scheren. Foto: Johannes Gerhards

Im Umfeld des Biohofes Meyer zu Theenhausen gab es ihren Angaben zufolge seit Jahren einen älteren Schafbestand. Weil eine richtige Bezugsperson fehlte, wurde die Herde reduziert, die Tiere verschenkt oder zum Schlachter gebracht. Infolge seines etwas problematischen Starts ins Leben hat ein kleiner Lammbock jedoch Marlene Hölschers Aufmerksamkeit auf sich gezogen. „Ich habe mich um ihn gekümmert und mit der Flasche aufgezogen“, berichtet sie und bekennt, wie sehr ihr Fridolin – so sein heutiger Name – dabei ans Herz gewachsen ist.

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