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Gedenkstätte Stalag 326 – Landtag beschließt finanzielle Unterstützung bis zur Eröffnung des Neubaus

Übergangsbetrieb finanziell abgesichert

Schloß Holte-Stukenbrock

Der Landtag in Düsseldorf hat während seiner Haushaltsberatungen den „Übergangsbetrieb“ der Gedenkstätte Stalag für 2022 und die Folgejahre bis zur Fertigstellung und Eröffnung der neuen Gedenkstätte abgesichert.

Von Monika Schönfeld

Landtagspräsident André Kuper in der Gedenkstätte des Stalag 326. Foto: Monika Schönfeld

Den Impuls hat Landtagspräsident André Kuper gegeben, auch Vorsitzender der Lenkungsgruppe Gedenkstätte Stalag 326. „Vorangegangen waren viele Gespräche mit allen Fraktionen, mit dem Ministerium, der Landesregierung, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und anderen. Dem Antragsvorschlag von CDU und FDP haben sich SPD und Bündnis 90/Die Grünen angeschlossne, so dass es ein gemeinsamer Antrag der demokratischen Fraktionen wurde.“ Bei der Abstimmung zum haushalt 2022 haben sich alle Fraktionen und alle Abgeordneten für diesen Antrag ausgesprochen. „Darüber freue ich mich sehr“, sagt Kuper. Der Antrag enthalte unter anderem die landesseitige Garantie der anteiligen Finanzierung des „Übergangsbetriebs“ und nach der Investitionszusage von Bund und Land (sowie LWL) den Grundsatzbeschluss zur Beteiligung des Landes an der geplanten Stiftung Gedenkstätte Stalag 326. „Durch diesen Beschluss können wir nun im ersten Quartal die weiteren Gespräche über die Gründung der Stiftung konkretisieren und hoffentlich finalisieren“, sagt Kuper.

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