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Die Ökologie hält in Bielefeld dort Einzug, wo es zuvor ausschließlich um Verkehrssicherungspflicht und Wirtschaftlichkeit ging

Umdenken beim Umweltbetrieb

Bielefeld

Steine des Anstoßes sind ratzekahl abgemähte Straßenränder in ländlichen Bereichen. Selbst dort, wo kaum ein Auto fährt, wird die Böschung oft ohne Rücksicht auf Verluste drei bis vier Meter breit und runter bis zur Grasnarbe weggeschreddert. Es ist logisch, dass Pflanzen und Tiere dabei auf der Strecke bleiben. Doch in vielen Städten hat ein Umdenkprozess eingesetzt, von dem die Natur profitieren soll – auch in Bielefeld.

Von Markus Poch

Ist das die Zukunft am Stadtrand? Ein Wagen des Umweltbetriebes, ausgestattet mit Öko-Mähkopf, bei der schonenden Mahd in Holtkamp. Foto: Burkhard Thiesmeier

Wirtschaftswege und Straßengräben in Stadtrandgebieten müssen in erster Linie frei und sicher sein. Und ihre Pflege darf den Kostenrahmen nicht sprengen. Das waren bislang die einzigen Parameter, die den Alltag der Abteilungen Straßeninstandhaltung in den deutschen Umweltbetrieben (UWB) bestimmten. Jetzt kommt als drittes die Ökologie hinzu.

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