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Im Gespräch: die neue Mehrheit aus CDU und Grünen im Kreistag Minden-Lübbecke

Umweltthemen rücken in den Fokus

Lübbecke/Minden

Seit einem halben Jahr gibt es im Minden-Lübbecker Kreistag neue Machtverhältnisse. Mit 34 von 64 Sitzen stellen CDU und Grüne die Mehrheit im Kreisparlament und haben das vorherige schwarz-rote Bündnis abgelöst. Die Sozialdemokraten finden sich nach langer Zeit in der Oppositionsrolle wieder. Doch für welche Politik steht Schwarz-Grün eigentlich?

Friederike Niemeyer

Beim Besuch in der Redaktion der LÜBBECKER KREISZEITUNG: (von links) Brigitte Sawade-Meyer und Detlef Beckschewe (CDU), Siegfried Gutsche und Cornelia Schmelzer (Grüne). Foto: Friederike Niemeyer

Ohne großes Getöse haben sich zu Beginn der neuen Wahlperiode im November die schwarzen und grünen Partner ans Werk gemacht. Natürlich hätte es auch für Schwarz-Rot wieder eine Mehrheit gegeben, räumt die CDU-Fraktionsspitze im Gespräch mit dieser Zeitung ein. „Es ist nicht der Punkt, dass wir mit der SPD nichts erreicht hätten“, sagt Brigitte Sawade-Meyer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. „Aber im Wahlergebnis haben wir schon den Wählerwillen gesehen, dass es CDU und Grüne gemeinsam versuchen sollten.“ Und auch Fraktionschef Detlef Beckschewe sagt: „Es war aus meiner Sicht eine sehr gute Zusammenarbeit mit der SPD.“ Aber es sei jetzt an der Zeit, mit einem neuen Partner in eine andere Richtung zu gehen. „Umweltthemen haben vorher eine Nebenrolle gespielt, jetzt wird das anders“, so Beckschewe.

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