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Fünf Verletzte – Motorradfahrer wird per Rettungshubschrauber ins Klinikum Gilead geflogen

Unfälle im Stundentakt im Delbrück

Delbrück

Bei drei Verkehrsunfällen, die sich am Mittwoch zwischen 15 und 17 Uhr in Delbrück und Westenholz ereigneten, sind fünf Menschen verletzt worden. Bei einem Motorradfahrer konnte am frühen Abend Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Er wurde mit einem Rettungshubschraube ins Klinikum Gilead nach Bielefeld geflogen. Die Sachschäden belaufen sich auf mindestens 60.000 Euro.

Von Axel Langer

Schwerste Verletzungen erlitt bei der Kollision der Fahrer des Motorrades. Er hatte keine Chance zum Ausweichen. Foto: Axel Langer

Um 15.05 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Bundesstraße 64 / Auf dem Busch zu einem ersten folgenschweren Unfall. Ein 62-Jähriger bog mit seinem Mazda CX 5 aus der Straße „Auf dem Busch“ kommend nach links in Richtung Rietberg auf die Bundesstraße ein und missachtete dabei die Vorfahrt eines aus Richtung Delbrück kommenden BMW-Fahrers (23). Dieser prallte trotz einer Vollbremsung gegen  das Heck das Mazda, der durch die Kollision nach rechts in einen Baumschule schleuderte und erst rund 50 Meter von der Kreuzung entfernt zum Stillstand kam. Die Delbrücker Feuerwehr rückte mit großem Aufgebot an, da zunächst eine eingeklemmte Person gemeldet worden war. Dies bewahrheitete sich glücklicherweise nicht. Drei Rettungswagen, darunter auch der Reserve-Rettungswagen des DRK, zwei Notärzte sowie der leitende Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst eilten ebenso an die Einsatzstelle. Der 26-jährige Beifahrer aus dem BMW sowie der Mazdafahrer wurden nach notärztlicher Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 23-jährige Fahrer verweigerte eine medizinische Behandlung. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz an der Unfallstelle sicher. Rund 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

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