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Carl-August Schübeler kritisiert die Stiftung Warentest für ihren Umgang mit Bettrosten – juristischer Kampf gegen Windmühlen

„Verbraucher werden gezielt getäuscht“

Beverungen

Es sei ein Kampf gegen Windmühlen, juristisch gesehen aussichtslos. Doch aufgeben ist seine Sache nicht: Carl-August Schübeler kritisiert die Stiftung Warentest dafür, dass sie die Wichtigkeit von Bettrosten bewusst unterschlage. Seiner Meinung nach soll davon die Matratzenindustrie und deren Lobby profitieren. Die Verlierer seien derweil die Menschen – beziehungsweise deren Gesundheit.

Von Dennis Pape

Carl-August Schübeler mit einem modernen dreidimensionalen Bettrost (vorne) sowie einem Lattenrost der Marke Eigenbau (hinten). Letzteren hatte die Stiftung Warentest 2015 als beste Option für einen gesunden Schlaf bezeichnet. Der Beverunger Unternehmer setzt sich deshalb dafür ein, die Wechselwirkung aller Bett-Elemente im Sinne der Gesundheit zu berücksichtigen. Foto: Dennis Pape

Hintergrund: Bereits im Jahr 2015 hatte die Stiftung Warentest geurteilt, dass Roste einen positiven Effekt auf die Schlafqualität haben – Testsieger wurde jedoch (wenn auch außer Konkurrenz antretend) das von der Stiftung selbstgebaute Holzlattenrost für 35 Euro. Bemerkenswerte Aussage der Tester damals: „Die wichtigste Aufgabe des Lattenrostes ist es, für eine ausreichende Belüftung der Matratze zu sorgen.“ Und: „Eine Matratze bietet auf Spanplatte sogar etwas bessere Liegeeigenschaften als auf dem angeblich optimalen Lattenrost. Die zweite Matratze ist auf der starren Spanplatte genauso gut wie im beworbenen System, die dritte nur minimal schlechter.“

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