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Am Donnerstag streiken MZG-Beschäftigte wieder – Kundgebung auf dem Rathausplatz in Bad Lippspringe

Verdi droht mit Urabstimmung

Bad Lippspringe

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat im Tarifstreit die Beschäftigten des Medizinischen Zentrums für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe für diesem Donnerstag zum inzwischen dritten Warnstreik aufgerufen. Sollte es dabei nicht zu gewünschten Ergebnis aus Gewerkschaftssicht kommt, droht Verdi damit, die Streiks auszuweiten und die Mitglieder zur Urabstimmung aufzurufen.

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des MZG Bad Lippspringe erneut zum Warnstreik an diesem Donnerstag aufgerufen. Foto: Oliver Schwabe

„Zur Durchsetzung unserer berechtigten Forderung haben wir alle Beschäftigten des MZG Bad Lippspringe erneut zu einem zweistündigen Warnstreik von 12 bis 14 Uhr aufgerufen“, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft. Alle Streikenden treffen sich demnach von 12.30 Uhr bis ca. 13.30 Uhr auf dem Rathausplatz in Bad Lippspringe zu einer gemeinsamen Kundgebung.

Auch nach dem zweiten Warnstreik in der vergangenen Woche habe es keine Bewegung im Tarifkonflikt um die Forderung nach dem Tarif für den Öffentlichen Dienst (TVöD) für alle Beschäftigen des MZG Bad Lippspringe gegeben. „Mit dem dritten Warnstreik beenden wir wie angekündigt unsere Warnstreik-Serie im Mai. Sollte auch unser letzter Warnstreiktag nicht das gewünschte Ergebnis auf Arbeitgeberseite erzielen, dann werden die Auseinandersetzungen weiter eskalieren und uns bleibt keine andere Möglichkeit als unsere Streiks auszuweiten,“ erklärt die zuständige Gewerkschaftssekretärin Walburga Erichsmeier. Der nächste Schritt wäre dann die Durchführung der Urabstimmung unter den Mitgliedern, so Erichsmeier weiter. Deshalb fordere Verdi nochmals den Rat der Stadt Bad Lippspringe sowie Ulrich Lange, Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender des MZG Bad Lippspringe, auf, endlich Verantwortung für die Beschäftigten des MZG zu übernehmen und ihnen für ihre gute Arbeit auch den für Klinikbeschäftigte angemessenen Lohn nach dem TVöD zu zahlen.

Am Mittwoch vergangener Woche beteiligten sich etwa 100 Mitarbeiter am Streik.

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