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Störungen bei der Müllabfuhr erwartet

Entsorger Prezero: Verdi kündigt erneuten Streik an

Porta Westfalica

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) ruft die Beschäftigten der Prezero-Unternehmensgruppe am Donnerstag, 2. Juni, zu einem mehrtägigen Warnstreik auf. In den bisher vier Verhandlungsrunden konnte kein Ergebnis erzielt werden.

Verdi-Fahnen während einer Demonstration. Foto: Ole Spata/dpa/Symbolbild

Bereits in der vergangenen Woche waren zahlreiche Kommunen von einem Streiktag betroffen.

„Die Verhandlungsoptionen sind ausgeschöpft. Wir wollen vor der nächsten Verhandlungsrunde Druck machen“, sagt Gerd Walter, Verdi-Verhandlungsführer. Die Streikenden treffen sich an diesem Tag gegen 8 Uhr vor dem Unternehmen in Porta Westfalica, An der Pforte 2, zu einer Streikversammlung.

Mehrere Standorte betroffen

Die Forderungen von Verdi sind unter anderem eine Erhöhung der Entgelte um linear sieben Prozent, mindestens aber um 175 Euro sowie die Steigerung der Ausbildungsvergütungen je Jahrgang um 100 Euro.

Von der Arbeitsniederlegung sind die Prezero-Standorte Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Halle/W., Detmold, Höxter, Lemgo, Herford, Espelkamp, Petershagen-Lahde und Porta Westfalica betroffen. Es wird in Teilen von Ostwestfalen zu Störungen bei der Hausmüllentsorgung kommen.

Nach Angaben von Verdi habe Prezero in den vergangenen zwei Jahren seine Umsätze massiv steigern können und sei dabei sich europaweit durch Aufkäufe zu vergrössern. Eigentümer von PreZero ist die Schwarz-Gruppe (Lidl).

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