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Tarifstreit in Bad Lippspringe

Verdi ruft MZG-Beschäftigte erneut zum Streik auf

Bad Lippspringe

Die Tarifauseinandersetzungen am Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) gehen in eine weitere Runde. Die Gewerkschaft Verdi hat am Montag die   Beschäftigten aus der Therapie, Psychotherapie und Sozialarbeit sowie Therapiedisposition aufgerufen, die Arbeit von Dienstag bis Freitag niederzulegen.

Am 6. Mai fand der erste Warnstreik von Verdi auf dem Bad Lippspringer Rathausplatz statt. Foto: Jörn Hannemann

Hintergrund ist die Forderung der Gewerkschaft, die rund 1400 MZG-Beschäftigten nach dem gültigen Tarif im Öffentlichen Dienst zu entlohnen. „Nach den ersten Streiks verschiedener Abteilungen des MZG  haben wir eine kleine Pause eingelegt, um der Arbeitgeberseite die Möglichkeit zu geben,   endlich mit einem verbesserten Angebot an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Da bislang aber in diese Richtung keine Bewegung zu verzeichnen ist, haben wir die Streikaktivitäten wiederaufgenommen“, teilt Walburga Erichsmeier, stellvertretende Verdi-Geschäftsführerin im Bezirk OWL, mit.

MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer und Bürgermeister Ulrich Lange, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des MZG ist, hatten eine solche Entlohnung abgelehnt, da diese nicht finanzierbar sei.

Die Streikenden treffen sich zu einer  Kundgebung und anschließendem Demonstrationszug   am Mittwoch, 28. Juli, ab 11 Uhr auf dem Rathausplatz.

Wie Verdi weiter mitteilt, ist für den 3. Termin ein Gespräch zwischen der MZG-Geschäftsführung und der Landesschlichterin vereinbart.

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