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MZG: Freie Wähler kritisieren Streikführung – Gewerkschaft beklagt Druck auf Beschäftigte

„Verdi will Exempel statuieren“

Bad Lippspringe

Die Freien Wähler (FWG) im Rat der Stadt Bad Lippspringe üben deutliche Kritik daran, wie die Tarifauseinandersetzungen zwischen dem Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) und der Gewerkschaft Verdi ausgetragen werden. Nicht nur, dass der Konflikt schon unerträglich lang andauere, auch die Art und Weise, wie der Konflikt geführt werde, stoße auf Unverständnis, nicht nur bei den Freien Wählern, sagt Fraktionsvorsitzender Markus Wille.

Verdi-Verhandlungsführerin Walburga Erichsmeier und DGB-Bundesvorsitzender Reiner Hoffmann forderten am Mittwoch erneut die Rückkehr in den TÖVD am MZG. Die Freien Wähler kritisieren, dies sei für das Unternehmen finanziell nicht zu leisten. Foto: Uwe Hellberg

Wenn jetzt auch noch der DGB-Bundesvorsitzende Reiner Hoffmann in die ­Badestadt komme, um in die Auseinandersetzung einzugreifen, so könne das nur bedeuten, dass diese Tarifauseinandersetzung für Verdi von bundesweiter Bedeutung sei, heißt es in einer Pressemitteilung. Wille: „Es ist offensichtlich, dass Verdi ein Exempel statuieren will, um langfristig den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst für alle kommunal geführten Krankenhäuser bundesweit durchzusetzen.“

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