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Stadt Marienmünster motiviert zur Teilnahme an Wettbewerb mit Preisgeldern von bis zu 25.000 Euro

Vereine tragen zum Umweltschutz bei

Marienmünster

Das Unternehmen Westfalen Weser unterstützt seit Jahren Vereine, die mit Maßnahmen zum Umweltschutz beitragen. „Die Vereine unserer Stadt Marienmünster haben sich bislang nur wenig daran beteiligt – das wollen wir ändern“, so Bürgermeister Josef Suermann.

Bürgermeister Josef Suermann mit dem Plakat. Foto: Sabine Walter

„Ich kann nur alle Vereine dazu ermuntern, energetische Sanierungen am Vereinsgebäude, den Einsatz regenerativer Energien oder Maßnahmen zur Senkung von Energieverbräuchen im Wettbewerb anzumelden“, führt Suermann aus.

Ein Bewerbungsformular finden Interessierte im Internet unter www.westfalenweser.com/regionales-engagement/wettbewerbe/klimasieger. Es werden Preisgelder bis zu 25.000 Euro pro Sanierungsvorhaben vergeben.

Der Wettbewerb richtet sich an Vereine im Netzgebiet von Westfalen Weser, die ihr Vereinsgebäude, ihr Grundstück oder eine andere bauliche Anlage energetisch sanieren möchten. Bewerbungen sind seit Oktober wieder möglich. Westfalen Weser arbeitet im Rahmen des Wettbewerbs mit der Klimaschutzagentur Weserbergland zusammen und hat dort eine Servicestelle eingerichtet. Diese berät Interessierte zu allen Fragen rund um den Wettbewerb, zur Antragstellung sowie zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

In der Kategorie A werden bereits konkrete Sanierungsvorhaben bewertet. Vorhaben könnte aus Einzelmaßnahmen oder einer energetischen Komplettsanierung bestehen – wie der Erneuerung einer Heizungsanlage oder der Fenster, Gebäudedämmung, Maßnahmen zur Warmwassereinsparung oder bauliche Veränderungen zur verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien.

In die Kategorie B fallen Sanierungsideen, die bislang noch nicht umgesetzt werden konnten. In diesem Fall ist ein Teil des Preisgeldes für eine neutrale Energieberatung und die Erstellung eines Sanierungskonzeptes zu verwenden. Darüber hinaus werden geringinvestive Maßnahmen (Dämmung der Heizungsrohre, Austausch defekter Fenster und Dichtungen, Optimierung der Beleuchtung) oder die ersten Maßnahmen aus dem Sanierungskonzept gefördert.

Bewertet werden folgende Fragen: Wie viel Energie/CO2 wird voraussichtlich eingespart? Wie schlüssig ist das Konzept? Werden erneuerbare Energien sinnvoll eingesetzt? Kann innerhalb eines Jahres mit der Umsetzung begonnen werden? Wie effizient wird bei der Sanierung mit Ressourcen umgegangen? Werden gesetzliche Bestimmungen eingehalten? Wie intensiv ist die Kommunikation zum Sanierungsvorhaben und werden weitere Akteure mit einbezogen? Wie hoch sind die Motivation, der Vorbildcharakter und der Anteil des ehrenamtlichen Engagements?

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