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Nach Einstellung der Ermittlungen in Bielefeld

Vergewaltigte Patientinnen geben nicht auf

Bielefeld

Frauen, die im Evangelischen Klinikum Bethel von dem Neurologen Philip G. (32) betäubt und vergewaltigt wurden, nehmen nicht hin, dass die Staatsanwaltschaft Bielefeld bei den Verantwortlichen des Krankenhauses keine Schuld sieht. Ihre Anwälte haben Beschwerde gegen die Verfahrenseinstellung eingelegt und das jetzt schriftlich begründet.

Von Christian Althoff

Im Juli 2019 fand eine Patientin morgens diese Flasche Propofol in ihrem Bett. Ihr Vater machte mit dem Handy ein Foto, bevor die Frau das Mittel einer Schwester gab. Inzwischen belegt ein Video, dass die Patientin in jener Nach betäubt und vergewaltigt wurde. Foto:

Wieviele Frauen der Arzt im Laufe der Jahre missbraucht und gefilmt hat, hält die Staatsanwaltschaft weiter geheim. Sie sagt auch nicht, ob die Opferzahl zwei- oder dreistellig ist. Der Neurologe hatte sich kurz nach seiner Festnahme im September erstickt.

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