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Kommentar von André Best zur Debatte um die Mobilität in Bielefeld

Verkehrswende: Menschen sind keine Versuchskaninchen

Das Mammutprojekt Verkehrswende in Bielefeld befindet sich erst am Anfang. Aber es scheint, als seien die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung damit bereits etwas überstrapaziert. Man fragt sich: Wie soll dieser Prozess erst weitergehen, wenn Hauptverkehrsadern wie beispielsweise die Artur-Ladebeck-Straße von vier auf zwei Spuren zurückgebaut werden? Ein Kommentar.

Von André Best 

Wie geht es weiter mit der Verkehrswende in Bielefeld? Weiter Chaos oder demnächst besser koordiniert? Foto: Markus Poch

Keine Frage: Die Verkehrsberuhigung in der Altstadt bietet auch Chancen. Aber der Ärger ist bereits zu Beginn der Testphase groß. In erster Linie wegen der unprofessionellen Umsetzung. Viele, nicht nur auswärtige Autofahrer, regen sich beispielsweise völlig zurecht über die fehlende oder unzureichende Beschilderung auf. Aus ihrer Sicht werden sie in eine „Sackgasse“ geführt, statt frühzeitig auf die neue Verkehrssituation hingewiesen zu werden. Wenn dann noch die Rede davon ist, dass die Menschen „das Projekt erfahren sollen“, dann kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Dann möchte man entgegnen: Menschen sind keine Versuchskaninchen!

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