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Landtagswahl am 15. Mai: Linken-Kandidat Marcus Schwermann im Porträt (Wahlkreis 96 – Gütersloh III)

Vernichtend: „Ein Scheitern auf ganzer Linie“

Schloß Holte-Stukenbrock

Die Regierungskrise in Thüringen am 5. Februar 2020 ist für Marcus Schwermann der Auslöser gewesen, der Partei Die Linke beizutreten und sich fortan politisch zu engagieren. Damals wurde Thomas Kemmerich (FDP) mit den Stimmen der rechtspopulistischen AfD zum Ministerpräsidenten gewählt. Drei Tage später trat der Liberale von seinem Amt zurück.

Von Dominik Lange

Seit zwei Jahren Mitglied bei den Linken und schon den Landtag in Düsseldorf im Visier: Marcus Schwermann aus Rheda-Wiedenbrück kandidiert im Wahlkreis Gütersloh III (Langenberg, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Verl und Schloß Holte-Stukenbrock). Foto: Dominik Lange

„Diese Situation wirkte auf mich sehr befremdlich“, sagt Schwermann, der sich selbst als einen schon immer an linker Politik interessierten Menschen bezeichnet. Zwei Jahre nach den Vorfällen in Thüringen tritt der 46-jährige Rheda-Wiedenbrücker im Wahlkreis Gütersloh III bei der Landtagswahl an. Mehr als 90 Prozent der Mitgliederstimmen bei der Wahlversammlung des Kreisverbands seien ein großer Rückhalt für den politischen Neuling, der sich selbstbewusst gibt: „Ich fühle mich in der Lage, den Wahlkreis angemessen in Düsseldorf zu vertreten.“

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