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Bürener Verein Mutter Teresa bildet neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen aus

Verstärkung für das Hospiz

Büren

Über neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen freut sich jetzt der Ambulante Hospizdienst Mutter Teresa in Büren. Zuvor hatten sie einen Qualifizierungskursus zur Vorbereitung auf die ehrenamtliche Begleitung sterbender Menschen abgeschlossen.

Engagieren sich für den Hospizdienst Mutter Teresa: (von links) Marlies Müller, Andrea Möller, Hannelore Loer, Sonja Puls und Elke Rawisch de Terán.

Im Hospizdienst Mutter Teresa engagieren sich Menschen aus unterschiedlichen Berufs- und Altersgruppen. Sie werden sorgfältig und umfassend auf ihre Arbeit mit Sterbenden und deren Angehörigen vorbereitet, erhalten regelmäßig Supervisionen, bilden sich fort und sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Wertschätzung und vorurteilslose Zuwendung sind ebenso Voraussetzung wie die Bereitschaft, die eigenen Werte nicht in den Vordergrund zu stellen und verlässliche Begleiter zu sein.

„Hospiz ist kein Ort, an dem wir uns einrichten, sondern eine Haltung, mit der wir uns begegnen.“ In diesem Zitat von Cicely Saunders, Begründerin der modernen Hospizbewegung, kommt zum Ausdruck, dass der Begriff Hospiz nicht als Ort oder Institution verstanden werden möchte, sondern als eine Idee mit ganzheitlichem Ansatz.

Im vertrauten Umfeld bleiben

Ambulante Hospizdienste begleiten die Sterbenden in ihrer gewohnten Umgebung. Das kann in ihrem privaten Zuhause, in einem Seniorenheim oder auch in einer Einrichtung der Wiedereingliederungshilfe für Menschen mit einer Behinderung sein. Denn der meist geäußerte Wunsch ist der, am Lebensende im vertrauten Umfeld bleiben zu dürfen.

Ziel der ambulanten Hospizdienste ist es, die Lebensqualität in der letzten Lebensphase zu verbessern, den schwersterkrankten Menschen ein Höchstmaß an Autonomie zu ermöglichen, den Angehörigen verlässliche Unterstützung zu bieten und Sicherheit, Geborgenheit und Normalität zu geben.

Damit eine Begleitung gelingt, gehört der ambulante Hospizdienst einem multiprofessionellen Versorgungsnetz an. Die Mitarbeiter arbeiten eng mit dem Palliativ-Netz, der Palliativ-Station, Haus- und Palliativmedizinern, den Ambulanten Pflegediensten, Sozialarbeitern, Beratungsstellen, Seelsorgern und dem psychologischem Dienst zusammen, um Sterbenden und ihren Angehörigen das höchstmögliche Maß an Unterstützung zukommen zu lassen.

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