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Als Kegeln in den 80ern voll im Trend lag, fingen die „Truller-Wawuris“ an – bis heute einmal im Monat aktiv

„Viel mehr als nur ein Kegelverein“

Delbrück/Paderborn

In den 80ern war es der absolute Renner, später wurden Kegelvereine gerne belächelt und heute? „Der Trend kommt langsam wieder“, sagt Petra Heers. Sie ist eines von sieben Mitgliedern des Kegelvereins „Truller-Wawuris“. Seit mehr als 40 Jahren kegeln sie gemeinsam. Aber das ist nicht alles. „Wir sind so viel mehr als nur ein Kegelverein“, sagt Josef Heers.

Von Kerstin Eigendorf

Als ihre Kinder noch klein waren, haben sie schon zusammen gekegelt. Heute tun sie es nach 40 Jahren immer noch gemeinsam im Haus Nolte in Bentfeld (von links): Wilhelmine van Wesel, Rosi Heimbs, Josef und Petra Heers, Friedhelm van Wesel sowie Renate und John Sommer. Foto: Kerstin Eigendorf

Im Dezember 1981 waren die zwölf Gründungsmitglieder heilfroh, überhaupt eine Kegelbahn einmal im Monat ergattert zu haben. „Es gab so viele Kegelvereine, da musste man schon um eine Bahn kämpfen“, sagt John Sommer. Als sie im Haus Nolte in Bentfeld endlich fündig wurden, war die Freude groß. Schon damals sicherten sich die „Truller-Wawuris“ den Schrank mit der Nummer 1 an der Kegelbahn – bis heute sind da die Habseligkeiten der Kegeltruppe drin. „In den 80ern kriegte nicht jeder Kegelverein einen der Schränke, dafür waren es zu viele Vereine und zu wenig Schränke“, erinnert sich John Sommer.

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