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Bring-Aktion des CVJM Schnathorst-Tengern findet großen Anklang – 3000 Euro für eigene Jugendarbeit und Projektpatenschaft zu Ghana

Viele spenden auch ohne Weihnachtsbaum

Schnathorst/Tengern

Die erneute „Tannenbaum-Bring-Aktion” des CVJM Schnathorst-Tengern hat große Zustimmung gefunden. Auch in diesem Jahr werden die Spenden, die sich nach erster Zählung auf etwa 3000 Euro belaufen, für die eigene Jugendarbeit sowie die Projektpatenschaft mit dem CVJM in Takoradi (Ghana) verwendet.

Engagierte junge Helfer, die drei Touren machten: Jan, Emil und Linus mit dem kleinen Trecker und den von ihnen gesammelten Bäumen. Foto: CVJM Schnathorst-Tengern

An sechs Annahmestellen konnten die Bäume abgegeben werden. Einige versuchten sich dabei im Baum-Werfen, so der CVJM. „Da merkte man, dass die Veranstaltung ‚Knut – mal anders‘ mit dem Tannenbaum-Weitwurf durchaus fehlt.“ Auch in diesem Jahr gab es kreative Arten des Transports. Neben Anhänger, Kofferraum, Autodach, Schubkarre und Bollerwagen wurden einige Bäume auch neben oder hinter dem Auto hergezogen, andere Bäume kamen an der Leine geführt.

Eine schöne Idee für die Nachbarschaft hatten Jan, Emil und Linus, berichtet der CVJM. Die drei hätten gern an der „normalen” Tannenbaum-Aktion teilgenommen, in diesem Jahr haben sie schon einmal Bäume der Nachbarschaft gesammelt und diese in drei Touren mit dem kleinen Trecker eines Großvaters angeliefert. Dabei hatten sie viel Spaß und brachten die Spenden der Nachbarn in einer prall gefüllten Spardose mit zur Sammelstelle.

Die Unterstützung des Vereins durch die Gemeindemitglieder war erfreulich, viele brachten auch einfach eine Spende zu den Sammelstationen, obwohl sie keinen Baum abzugeben hatten. „Auch in diesem Jahr gab es viel positive Rückmeldung zu der Aktion und wir freuen uns über die Spendenbereitschaft, so dass wir weiterhin auch unsere Freunde in Ghana unterstützen können“, sagt Michael Lücking, erster Vorsitzender des Vereins. Wenn der Aufwand für den CVJM bei der Bring-Aktion auch geringer sei und weniger Helfer benötigt würden, freuten sich doch alle, wenn die Aktion wieder normal durchgeführt werden könne. Teil der Aktion sei nämlich das Miteinander der Helfer sowie die freundlichen Begegnungen und Bewirtungen während der Rundfahrten. Der CVJM dankt allen Helfern, Landwirten und Treckerfahrern für die Unterstützung und natürlich für die Spendenbereitschaft der Gemeinde bei dieser Sammelaktion.

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