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Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Montag: Inzidenz liegt bei 6,2 – nur noch 42 Infizierte

Virus-Varianten: bisher 14 mal Delta und achtmal Eta nachgewiesen

Paderborn/Salzkotten

Erfreulich: Der Kreis Paderborn hat am Montag nur zwei weitere Corona-Fälle gegenüber Freitag bekannt gegeben (Stand jeweils 11 Uhr). Da fünf weitere Erkrankte als genesen gelten, sind derzeit offiziell noch 42 Menschen im Kreis mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert (Freitag: 45).

Der Corona-Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer liegt in einer Schale. Foto: Fabian Sommer/dpa

Die beiden neuen Fälle sind, wie bereits berichtet, am Freitag und Samstag, gemeldet geworden. Die 42 aktiven Fälle verteilen sich wie folgt: Paderborn 17, Salzkotten 13, Büren 3, Delbrück 2, Lichtenau 2, Borchen 2, Bad Wünnenberg 1, Hövelhof 1, Altenbeken 1, Bad Lippspringe 0. Die Zahl der laborbestätigten Infektionen seit Ausbruch der Pandemie beträgt laut Kreisverwaltung nun 10.590 und die der Erkrankten, die als genesen gelten, 10.390. Unverändert 158 Menschen sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Den letzten Todesfall gab es vor mehr drei Wochen zu beklagen. Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) und das Robert-Koch-Institut (RKI) wiesen am Montagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 6,2 für den Kreis Paderborn aus (Datenstand 0 Uhr). Am Sonntag lag der Wert bei 6,5.

5. Mai 2021: Das Corona-Geschehen im Kreis Paderborn im Überblick. Foto: Kreis Paderborn

Virus-Varianten: 14 mal Delta, 8 mal Eta

Im Kreis Paderborn sind nach Angaben der Verwaltung bisher insgesamt 14 Fälle der erstmals in Indien nachgewiesenen Delta-Variante (B.1.617.2) nachgewiesen worden. Am 29. Juni waren es sieben bestätigte Fälle. „Das bedeutet jedoch nicht, dass wir einen sprunghaften Anstieg dieser Variante verzeichnen“, sagte Dr. Constanze Kuhnert, Leiterin des Paderborner Kreisgesundheitsamtes. Die im Labor durchgeführte Genomsequenzierung zur Entschlüsselung der Virusvarianten dauere ein paar Tage.

Nach Aussage der Ständigen Impfkommission (STIKO), so der Kreis, zeigen aktuelle Studienergebnisse aus dem Vereinigten Königreich, „dass der Impfschutz in Bezug auf die Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe nach abgeschlossener Grundimmunisierung gegenüber der Deltavariante im Vergleich zum Schutz gegenüber anderen Sars-CoV-2-Varianten ähnlich gut ist“. Hingegen scheine der Schutz gegenüber der Deltavariante nach nur einer Impfstoffdosis deutlich herabgesetzt. Kuhnert: „Lassen Sie sich impfen. Nehmen Sie auch ihren zweiten Impftermin wahr, nur dann sind sie vollständig geschützt.“ Wer sich impfen lasse, schütze nicht nur sich sondern auch jene, die nicht geimpft werden können bzw. die aufgrund von Vorerkrankungen oder Alter nur eine eingeschränkte Immunantwort entwickeln können. Auch die allgemeinen Corona-Regeln wie Abstand halten, Hygiene beachten und im Alltag Maske tragen seien nach wie vor wichtig, das Infektionsgeschehen klein zu halten.

Dr. Ulrich Polenz, Leiter der Bezirksstelle Paderborn der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, hatte jüngst ausgeführt: „Brauchte das Ursprungsvirus 15 Minuten direkten Kontakt zweier Menschen, um von einem auf den anderen übertragen zu werden, so reicht bei der Delta-Variante wohl weniger als eine Minute Kontakt aus, um zu erkranken. Es liegen auch Hinweise vor, dass die Krankheitsverläufe schwerer sind.“

Im Kreis sind, wie berichtet, insgesamt acht Fälle der erstmals im Dezember 2020 in Angola nachgewiesenen Eta-Variante (B.1.525) labordiagnostisch bestätigt worden, die laut Robert-Koch-Institut zu den „unter Beobachtung stehenden Varianten“ zählt. „Hier sind keine weiteren Fälle dazu gekommen, das Ausbruchsgeschehen ist eingedämmt“, sagte Gesundheitsamtsleiterin Kuhnert. Die meisten Neuinfektionen im Kreis gehen nach wie vor auf das Konto der erstmals in Großbritannien nachgewiesenen Alpha-Variante (B.1.1.7).

MZG: Betriebsimpfungen laufen weiter

Das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) in Bad Lippspringe unterstützt seit April dieses Jahres im Auftrag des Kreises Paderborn als Impfstelle das Impfzentrum Salzkotten. Da der Impfstoff weiter knapp ist, wird die Impfstelle des Kreises im MZG – wie berichtet – vorübergehend ab dem 12. Juli geschlossen, bis wieder ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Alle bis zu dem Tag bereits gebuchten Termine für Zweitimpfungen finden statt. Das MZG weist daraufhin, dass die Betriebsimpfungen verschiedener Arbeitgeber und die Patientenimpfungen dort weiter laufen.

Inzidenzwerte im Kreis Paderborn und Schwellenwerte im Bund und in NRW

Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) und das Robert-Koch-Institut (RKI) wiesen am Montagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 6,2 für den Kreis Paderborn aus (Datenstand 0 Uhr). Am Sonntag lag der Wert bei 6,5.

Angesichts sinkender Corona-Zahlen wurden in NRW Ende Mai Öffnungen und Lockerungen in zahlreichen Bereichen erlaubt. Am 21. Juni folgten weitere. Die aktuelle Coronaschutzverordnung (PDF auf der Website des Landes) enthält drei Stufen von Inzidenzwerten, die unterschiedliche Öffnungsschritte für die Kommunen vorsehen: Stufe 1 (unter 35), Stufe 2 (35 bis 50) und Stufe 3 (50 bis 100). Dabei muss die Inzidenz diese Schwellenwerte an fünf Werktagen hintereinander unterschreiten. Die Öffnungsschritte treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Die offiziellen Werte sind ausschlaggebend, wenn es um die Reduzierung und Verschärfung von Schutzmaßnahmen geht. Maßgeblich sind die Inzidenzwerte, die das RKI in einer Tabellendatei auf dieser Website veröffentlicht: https://www.rki.de/inzidenzen. Hier folgen die vergangenen sieben Werte für den Kreis Paderborn: 6,2 – 6,5 (Sonntag) – 6,2 – 7,1 – 6,2 – 6,8 – 7,1. Dabei handelt es sich jeweils um die tagesaktuell gemeldeten Werte, die nicht zu verwechseln sind mit denen nach Meldedatum beim LZG. Diese steigen durch Nachmeldungen rückwirkend. Sie sind hier auf der Website des Landeszentrums aufgelistet und dort über folgende Einstellungen zu finden: „Paderborn > Verlauf > alle Fälle > 7 Tage > pro 100.000“.

Das NRW-Gesundheitsministerium veröffentlicht für die Kreise und kreisfreien Städte die dort jeweils geltenden Inzidenzstufen und veränderte Einstufungen sowie deren Wirksamkeitsdatum täglich aktuell unter www.mags.nrw.de/inzidenzstufe (direkt zum PDF). Die Veröffentlichungen sind rechtsverbindlich und ersetzen die bisherige Allgemeinverfügung zur Lockerung oder Verschärfung von Maßnahmen des Ministeriums.

Inzidenzwert: Blick in die Nachbarkreise

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am Montag, 5. Juli, bei 5,6 (Vortag: 5,5) und in Deutschland bei 5,0 (4,9). Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 1,9 (1,6) – Hochsauerlandkreis 15,4 (15,0) – Höxter 3,6 (3,6) – Lippe 14,1 (14,1) – Soest 11,3 (11,6).

Inzidenzwert: Kommunen im Kreis Paderborn

Der Kreis Paderborn veröffentlicht auf seiner Website (hier geht es direkt zum Dashboard) für die Städte und Gemeinden nicht-offizielle, „kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen“ (Stand: Montag, 5. Juli, 11 Uhr):

Altenbeken 0 (Freitag: 0) – Bad Lippspringe 8,2 (0) – Bad Wünnenberg 8,2 (8,2) – Borchen 14,9 (7,5) – Büren 4,6 (4,6) – Delbrück 0 (3,1) – Hövelhof 6,1 (6,1) – Lichtenau 9,5 (0) – Paderborn 5,3 (5,3) – Salzkotten 24 (28).

Auf dem Dashboard gibt der Kreis unter dem Reiter „Copyright“ Erläuterungen zur Sieben-Tages-Inzidenz (siehe dazu auch unten „Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug“).

Impfzahlen

Laut Impfbericht der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hat es im Kreis Paderborn bis einschließlich Sonntag, 5. Juli, folgende Impfungen gegeben:

– in den Arztpraxen: 80.558 (Donnerstag: 79.081) Erstimpfungen, 41.431 (39.476) Folgeimpfungen, 47.830 (45.803) vollständig geimpft (Folgeimpfungen + „Johnson & Johnson“-Impfungen)

– im Kreis-Impfzentrum in der Salzkottener Sälzerhalle: 63.850 (62.988) Erstimpfungen, 57.520 (57.194) Folgeimpfungen, 57.531 (57.205) vollständig geimpft (Folgeimpfungen + „Johnson & Johnson“-Impfungen)

– mobile Teams: 12.223 (12.169) Erstimpfungen, 10.740 (10.736) Folgeimpfungen, 11.089 (11.085) vollständig geimpft (Folgeimpfungen + „Johnson & Johnson“-Impfungen)

Inklusive der Impfungen in Krankenhäusern (Erstimpfungen: 18.957, vollständig geimpft: 15.202), aber ohne die Impfungen von Betriebs- und Privatärzten haben laut Kreisverwaltung 175.588 (57,04 Prozent der Bevölkerung des Kreises Paderborn) eine Erstimpfung und 124.624 (40,48) eine Folgeimpfung erhalten. Vollständig geimpft sind 131.652 Bürger (42,8) des Kreises Paderborn.

www.corona-kvwl.de/impfbericht

Dashboard des Kreises Paderborn zu Corona-Impfungen

Hintergrund

Weitere Informationen

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie im Newsblog des WESTFALEN-BLATTES.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19: www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem eine Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen und eine Schnelltest-Seite inklusive Teststellen www.kreis-paderborn.de/schnelltest erstellt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält. Es gibt auch einen Infoservice per Newsletter. Unter der Rufnummer 116117 werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung beantwortet – kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr.

Hier informiert die Bundesregierung zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung.

Und hier informiert das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona. Ein Überblick der aktuellen Regelungen findet sich hier: www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw. Hier geht es direkt zur aktuellen Fassung der Coronaschutzverordnung (gültig ab 21. Juni; PDF). Darin:

I. Allgemeiner Teil – §1: Zielsetzung, Anwendungsbereich

(4) Im Hinblick auf das Infektionsgeschehen regelt diese Verordnung die erforderlichen Schutzmaßnahmen bezogen auf drei Stufen:

1. die Inzidenzstufe 1, die bei einer 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 vorliegt,

2. die Inzidenzstufe 2, die bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 35, aber höchstens 50 vorliegt,

und 3. die Inzidenzstufe 3, die bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 50 vorliegt.

Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Kalendertagen überschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag. Die Zuordnung zu einer niedrigeren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht für die Kreise und kreisfreien Städte die dort jeweils geltenden Inzidenzstufen und veränderte Einstufungen sowie deren Wirksamkeitsdatum sowie die für das Land geltende Inzidenzstufe täglich aktuell unter www.mags.nrw.de/inzidenzstufen.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.

Erläuterung des LZG zur Inzidenz: „In die 7-Tage-Inzidenz geht die Anzahl aller Fälle ein, deren Meldedatum innerhalb der vergangenen 7 Tage vor dem Berichtszeitpunkt fällt. Bei der Eingabe von Fällen in das Infektionsmeldesystem wird jedem Falldatensatz ein Meldedatum zugewiesen. Dabei handelt es sich um dasjenige Datum, an dem das zuständige Gesundheitsamt erstmalig von dem betreffenden Fall Kenntnis erhalten hat.“

Das RKI schreibt zu einem möglichen Melde- und Übermittlungsverzug auf seiner Website: „Für die Gesamtzahl pro Bundesland/Landkreis werden die den Gesundheitsämtern nach Infektionsschutzgesetz gemeldeten Fälle verwendet, die dem RKI bis zum jeweiligen Tag um 0 Uhr übermittelt wurden. Für die Darstellung der neuübermittelten Fälle pro Tag wird das Meldedatum verwendet – das Datum, an dem das lokale Gesundheitsamt Kenntnis über den Fall erlangt und ihn elektronisch erfasst hat. Zwischen der Meldung durch die Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Fälle an die zuständigen Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen (Melde- und Übermittlungsverzug). Jeden Tag werden dem RKI neue Fälle übermittelt, die am gleichen Tag oder bereits an früheren Tagen an das Gesundheitsamt gemeldet worden sind. Diese Fälle werden in der Grafik Neue COVID-19-Fälle/Tag dann bei dem jeweiligen Datum ergänzt.

Kreis Paderborn: „Die Sieben-Tages-Inzidenz ... ist ein wichtiger Indikator für den Stand und die Entwicklung der Pandemie. Laut Corona-Schutzverordnung des Landes NRW ist der Inzidenzwert, der täglich vom Landeszentrum für Gesundheit (LZG) für die Kreise und kreisfreien Städte veröffentlicht wird, maßgeblich für eine Verschärfung bzw. Lockerung der Schutzmaßnahmen. Deshalb veröffentlichen wir als Inzidenzwert für den gesamten Kreis den vom LZG ausgewiesenen Wert. Für die Städte und Gemeinden veröffentlichen wir kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen. ... Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden. So meldet der Kreis Paderborn Personen mit einem positiven Schnelltest (POC-Test) als Infektionsfall und veröffentlicht diese, noch bevor er durch einen PCR-Test bestätigt wurde. Das LZG veröffentlicht hingegen gemäß den bundesweiten RKI-Vorgaben Infektionsfälle mit einem positiven PCR-Test. Alle Beteiligten sind grundsätzlich bemüht, diese Abweichungen möglichst gering zu halten. Sie sind aber teils aufgrund der Abläufe im Meldeprozess, teils aber auch aus den unterschiedlichen Aufgabenstellungen der verschiedenen Ebenen nie gänzlich vermeidbar.“ Quelle: Kreis Paderborn (Reiter „Copyright“)

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