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Vor 80 Jahren kamen die ersten Gefangenen am Hövelhofer Bahnhof an – über den „Russenpatt“ ins Stalag

Volksbund gedenkt russischer Kriegsopfer

Hövelhof/Stukenbrock

Vor 80 Jahren kamen die ersten russischen Kriegsgefangenen am Hövelhofer Bahnhof an und wurden von dort ins Stalag (Stammlager) nach Stukenbrock gebracht. An der Gedenktafel am Bahnhof wurden am Freitag auf Einladung des Kreisverbands Paderborn des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge Blumen niedergelegt.

Von Meike Oblau

Christine Bentler, Norbert Ellermann und Burghardt Mütherich (Mitte, von links) zeigen Schilder, auf denen auf Russisch „Gedenken, Mahnen, Frieden bewahren“ steht. Im Beisein von Hermann-Josef Bentler legten Manfred Müller als Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landrat Christoph Rüther und Hövelhofs Bürgermeister Michael Berens (von links) an der Gedenkstätte am Bahnhof Blumen nieder. Foto: Meike Oblau

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, 28 Grad: Nichts deutet am Hövelhofer Bahnhof darauf hin, dass hier vor 80 Jahren Schreckliches passiert ist. Fast nichts. Bis auf eine Gedenktafel und drei Sträuße mit roten Rosen. Der Paderborner Kreisverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat am Freitag zehntausender russischer Kriegsgefangener gedacht, die von Juli 1941 an in Hövelhof ankamen und weiter ins Stalag (Stammlager) nach Stukenbrock gebracht wurden.

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