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Vor 50 Jahren begannen die Bauarbeiten zum Kaufhof – dessen letzte Stunde schlug bereits im Jahr 2000

Vom Kaufhaus zur Fußnote der Herforder Stadtgeschichte

Herford

Ein besonderes Jubiläum hätten die Herforder in diesem Jahr feiern können. Denn vor 50 Jahren begannen die Arbeiten zum größten innerstädtischen Kaufhaus. Doch da der Kaufhof mittlerweile auch schon wieder abgerissen wurde, ist nicht das Feiern einer Erfolgsgeschichte angesagt – vielmehr bleibt die Erinnerung an ein städtebauliches Intermezzo, eine Fußnote der Stadtgeschichte.

Von Hartmut Horstmann

Diese Aufnahme zeigt die Dimensionen des entstehenden Kaufhauses im Herzen der Stadt Herford. Das Foto stammt von Karl Arnold, der damals in der Brüderstraße ein Fotogeschäft hatte. Foto: Karl Arnold

Dem Bau des zwischenzeitlichen Frequenzbringers mit etwa 8000 Quadratmetern war eine heftige gesellschaftspolitische Kontroverse vorausgegangen. Schließlich entstand der Kaufhof auf dem Grundstück, auf dem das Friedrichs-Gymnasium seine Heimat hatte. Aus den Reihen der Kritiker entwickelte sich die Bürgerinitiative zur Erhaltung des charakteristischen Stadtbildes in Herford.

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