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Vortrag und Wanderausstellung über Migration und Heimatsuche in den Räumen der VHS Löhne

Von Aufbruch und Ankommen

Löhne

Eine schwere Eisenkugel als Zeuge der Schlacht auf der Blutwiese – die war 1759. Dann ein Auswandererkoffer von jemandem, der Löhne gegen das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ getauscht hat – während der großen Emigrationswelle im 19. Jahrhundert. Und schließlich das Tagebuch eines Gohfelders aus russischer Gefangenschaft während des letzten Weltkriegs. All diese Mahnmale zum Anfassen hat Sonja Voss, Leiterin des Heimatmuseums, am Freitagabend mit in die Volkshochschule (VHS) gebracht.

Von Gabriela Peschke

Sonja Voss, Leiterin des Heimatmuseums Löhne, erläutert in ihrem Vortrag, wie Migrationsbewegungen auch die Geschichte der Stadt Löhne geprägt haben. Foto: Gabriela Peschke

Und zwar als Anschauungsmaterial zu ihrem Vortrag über Gewaltmigration und ihre direkten Auswirkungen auf die Werre­stadt. „Geflohen, vertrieben – angekommen?“ so lautet auch der Titel der Wanderausstellung, die die VHS mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge jetzt in ihren Räumen zeigt.

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