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Einsatzkräfte aus dem Kreis Paderborn schildern Eindrücke aus den Hochwassergebieten

„Von den Hängen stürzten regelrechte Wasserfälle“

Paderborn

Während das Hochstift von den Unwettern weit­gehend verschont geblieben ist, haben Starkregen und Überschwemmungen in anderen Regionen des Landes und in Rheinland-Pfalz schlimme Schäden angerichtet. Flüsse und Bäche verwandelten sich in reißende Fluten. Häuser wurden weggespült. Dutzende Menschen starben. Mittendrin versuchen mehr als 150 Einsatzkräfte aus dem Kreis Paderborn zu helfen – oft bis zur Erschöpfung.

Vor der Abfahrt: Mehr als 100 Einsatzkräfte brechen von Büren-Ahden in die Hochwassergebiete auf (unten links). Vor allem im stark betroffenen Altena, leisteten die heimischen Kräfte, darunter THW Paderborn (oben links) und der Feuerwehr Büren (oben rechts), wertvolle Hilfe. Die Anfahrt war sehr schwierig, weil die Straßen völlig überflutet waren (unten rechts). Foto: dpa/Feuerwehr Paderborn/THW Paderborn/Ralph Meyer

Die Helfer von Feuerwehr, THW, DLRG und DRK waren am Mittwochabend in die betroffenen Gebiete gefahren, unter anderem in den Ort Altena im Märkischen Kreis. Dort werden sie wohl noch bis mindestens Freitag im Einsatz sein. Überschattet wurde die überörtliche Hilfe durch den Tod von zwei Feuerwehrmännern, die im Hochwassereinsatz ums Leben gekommen waren. „Unsere Gedanken und unsere Anteilnahme sind bei der Familie und den Feuerwehrangehörigen“, teilte die Paderborner Feuerwehr auf ihren Social-Media-Kanälen mit.

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