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Letzter Abschnitt des neuen Operationszentrums im St.-Josefs-Krankenhaus abgeschlossen

Vor OP Blick auf blauen Himmel

Salzkotten

Am St.-Josefs-Krankenhaus Salzkotten ist das größte Bauprojekt der vergangenen Jahre vollendet: Nach vier Jahren Bauzeit wurde nun auch der zweite Bauabschnitt des neuen OP-Zentrums fertiggestellt. Das Investitionsvolumen betrug insgesamt etwa 10 Millionen Euro.

Zufrieden mit dem Ergebnis Markus Schröder (Technischer Direktor), Dr. Martin Baur (Ärztlicher Direktor), Jürgen Thau (Kaufmännischer Geschäftsführer), Schwester Bernadette M. Putz (Geschäftsführerin), Ingeborg Küsterarent (stellvertretende Funktionsleitung OP) und Michael Schäfer (Funktionsleitung Anästhesie-Pflege). Foto:

„Nun sind auch die Nebenräume wie der Aufwachraum, OP-Schleusen, Umkleiden und ein großer Pausenraum für die Mitarbeiter einsatzbereit“, erklärt Markus Schröder, Technischer Direktor der St.-Vincenz-Kliniken. Unter Federführung von Breithaupt Architekten (Andreas Breithaupt, Salzkotten) waren rund 14 regionale Unternehmen am Bau beteiligt.

„Schwerpunkt des letzten Bauabschnittes war der Aufwachraum, der gleichzeitig als sogenannte ‚Holding-Area‘ fungiert. In diesem Warteraum betreuen wir die Patienten vor der Operation und überwachen sie nach dem Eingriff intensiv“, erklärt Dr. Martin Baur, Ärztlicher Direktor der St.-Vincenz-Kliniken und Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie.

Beruhigend und schmerzlindernd

Im neuen Raum blicken die Patienten nicht auf eine triste Wand, sondern auf eine „Himmelsdecke“. Ein spezielles Lichtband lenkt sie vor Ängsten oder Aufregung im Vorfeld des Eingriffs ab, es wirkt beruhigend und schmerzlindernd. An die Decke werden ein blauer Himmel mit Wolken und Bilder aus der Natur projiziert, es sind aber auch andere Motive sind möglich.

„Der OP-Bereich liegt nun auf einer Ebene – lange Wege sind ab jetzt passé. Die Säle sind multifunktionell. Für die Zukunft sind wir auch gerüstet, denn das Untergeschoss des Anbaus können wir bei Bedarf noch weiter ausbauen“, berichtet Jürgen Thau, kaufmännischer Geschäftsführer. Im Fokus des Neubaus standen die aktuellsten Hygienestandards und eine hohe Patientensicherheit. Mit viel Teamarbeit war es möglich, den Umbau im laufenden Betrieb umzusetzen.

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