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OTSV Preußisch Oldendorf: Nach vielen Corona-Einschränkungen läuft der Betrieb wieder an

Vorstand ist vorsichtig optimistisch

Preußisch Oldendorf

Im Zeichen der Corona-Pandemie stand die jüngste Vollversammlung des OTSV Preußisch Oldendorf in der städtischen Aula. Denn beim Blick zurück zeigte sich, wie viele geplante Veranstaltungen nicht hatten stattfinden können.

Zahlreiche Mitglieder des OTSV Preußisch Oldendorf sind im Rahmen der Vollversammlung für langjährige Treue geehrt worden: oben von links Karsten Meier (30 Jahre), Rainer Höke (50 Jahre), Günter Bode (60 Jahre); unten von links Hannelore Wederz (50 Jahre), Marianne Berger (30 Jahre), Luise Husemeyer (30 Jahre), Carsten Scholz (40 Jahre), Frank Albrecht (40 Jahre), Dennis Daubendiek (30 Jahre) und Gesine Schmidt (30 Jahre). Foto: WB

Etwas enttäuschend empfanden die Organisatoren die geringe Beteiligung. Nur 35 Mitglieder hatten den Weg zu dem Treffen gefunden, dabei hatte der Vereinsvorstand durchaus Interessantes zu berichten.

Wie in allen anderen Lebensbereichen war auch im Sportverein im vergangenen Jahr das beherrschende Thema die Pandemie gewesen. Feste und sportliche Veranstaltungen konnten nicht stattfinden; der Wettkampfbetrieb musste in allen Sparten abgebrochen werden oder wurde gar nicht erst begonnen.

Während dieser Zwangspause aller sportlichen und sonstigen Aktivitäten war der OTSV-Vorstand sehr aktiv, um mit Hilfe verschiedener Förderprogramme zeitgemäße Modernisierungen rund ums Vereinsheim zu verwirklichen. Zur regenerativen Stromerzeugung wurde auf dem Dach eine Photovoltaikanlage installiert. Der Bau einer Ladesäule, die mit diesem Strom gespeist wird, ist bereits in Arbeit.

Eine moderne digitale Ausstattung erleichtert zukünftig die Verwaltungsarbeit in der Geschäftsstelle sowie die Durchführung von Weiterbildungs- und Informationsveranstaltungen. Fällige Renovierungsarbeiten wurden durchgeführt und ein Pflegegerät für die Aschenbahn angeschafft, deren Pflege ohne Spezialgerät nicht zufriedenstellend möglich war. Zum großen Bedauern des Vorstands konnte all diese Neuerungen bislang kaum genutzt werden.

Das monatelange Fehlen der sportlichen Angebote dürfte wohl auch der Grund für die weiter gesunkenen Mitgliederzahlen sein, darum ist man beim OTSV froh, nun wieder mit den gewohnten Aktivitäten beginnen zu können.

Einen Ausblick auf die kommende Saison gaben die Abteilungsleiter der Sparten. Vorsichtig optimistisch hoffen alle, dass dieses Mal der Ligabetrieb ohne Abbruch zu Ende geführt werden kann und dass Veranstaltungen wie der Volkslauf endlich wieder stattfinden können. Erfreulichen Zulauf gibt es bei den Jugendfußballern, besonders bei den Minikickern. Auch die Basketballer, die OTSV-Wolves, freuen sich über regen Zulauf und können demnächst zwei Mannschaften stellen.

Treue zum Verein gewürdigt

Ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung war die Überarbeitung der Vereinssatzung, die an bestehende Vorgaben, wie zum Beispiel zum Thema Datenschutz angepasst werden musste. Nach eingehender Diskussion wurde von den Anwesenden dem Satzungsentwurf zugestimmt.

Zum Schluss der Versammlung gab es noch einen Überblick über ausstehende Projekte, die mit Hilfe von bereits zugesagten Fördermitteln realisiert werden sollen. Insgesamt habe der OTSV die Coronapandemie erfreulich gut durchschifft, hieß es abschließend. Besonders dankbar ist der Verein für die verlässliche Unterstützung aller Sponsoren.

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