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Warburger DLRG-Schwimmer haben Mann aus Lebensgefahr gerettet und bei Jetski-Unfall Erste Hilfe geleitet

Wachsaison an der Ostsee beendet

Warburg

Mitglieder der DLRG Warburg haben mehrere Wochen der Sommerferien an der Ostsee-Küste verbracht und dort für die Sicherheit der Badegäste gesorgt. Jetzt sind die letzten Rettungsschwimmer wieder zurück nach Warburg gekehrt.

Um immer einsatzbereit zu sein, haben die Rettungsschwimmer regelmäßig die wichtigsten Rettungstechniken geübt. Foto: DLRG

Insgesamt sechs Sommerferiewochen, von Anfang Juni bis Mitte August, haben die Rettungsschwimmer der DLRG-Ortsgruppe Warburg Wachdienst im Ostseebad Damp wahrgenommen. Zu ihren Aufgaben gehörte dabei nicht nur die Badeaufsicht am Strand: Auch Erste-Hilfe-Einsätze, die Suche nach Kindern, die sich beim Spielen zu weit von ihren Eltern entfernt hatten, und die Behandlung von Quallenstichen standen auf der Tagesordnung.

In einem Fall mussten die Rettungsschwimmer sogar einen Mann aus Lebensgefahr retten, der beim Schwimmen plötzlich in Not geraten war. Außerdem mussten sie bei einem Jetski-Unfall Erste Hilfe leisten, bei dem ein Mann mit seinem Sohn die Kontrolle über seinen Jetski verloren hatte und ungebremst auf den Strand gefahren war. „Da hat sich das gemeinsame Üben ausgezahlt“, resümierte Wilhelm König, der insgesamt vier Wochen lang als Wachleiter an der Küste war, am Ende der Saison.

Corona-Krise war eine Herausforderung

Dabei hat die Corona-Krise auch bei den Rettungsschwimmern der DLRG zu Herausforderungen geführt. Es konnten weniger Rettungsschwimmer ausgebildet werden als in den Vorjahren und manche mussten ihren Einsatz an der Küste kurzfristig absagen, weil Prüfungen oder Arbeitsverpflichtungen verschoben wurden. So mussten einige Wachtürme an Nord- und Ostsee zeitweise unbesetzt bleiben. „Wir freuen uns besonders, dass die Ortsgruppe Warburg einen kleinen Beitrag leisten konnte, um die Strände sicherer zu machen“, sagt der Vorsitzende Niklas Kluge.

Mehr als 20 Warburger Rettungsschwimmer waren in den Sommerwochen an der Küste im Einsatz und arbeiteten jeden Tag in der Woche von 9 bis 18 Uhr am Strand. Bezahlt werden sie dafür nicht, sondern bekommen lediglich eine kleine Aufwandsentschädigung. „Aber wenn man in einem guten Team zusammenarbeitet, macht es einfach Spaß“, berichtet Wachleiter Wilhelm König über die Motivation des Teams.

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